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Trotz P16 am Freitag: Vettel fühlte sich im Ferrari "schon viel besser"

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Trotz P16 am Freitag: Vettel fühlte sich im Ferrari "schon viel besser"
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Auch wenn Sebastian Vettel am Freitag in Spielberg nicht über Platz 16 hinauskommt, sieht der Ferrari-Pilot Fortschritte - Er und Charles Leclerc bewerten Updates positiv

Mit Platz 16 beendete Sebastian Vettel den Trainingsfreitag Formel 1 2020 live im Ticker in Spielberg deutlich abgeschlagen. Am Ende fehlten dem Ferrari-Piloten bei einer Rundenzeit von 1:05.613 Minuten satte 1,953 Sekunden auf den Tagesschnellsten Max Verstappen im Red Bull. Dennoch sah Vettel Fortschritte.

"Es war schon viel besser als vergangene Woche", als der Deutsche im Rennen mit massiven Balanceproblemen zu kämpfen hatte und über die Fahrbarkeit des SF1000 klagte. Dass sich die Besserung nicht auch in seiner Zeit widerspiegelte, hatte einen Grund: "Mir wurde leider die Rundenzeit gestrichen."

Damit war Vettel am Freitag nicht allein. Wegen Überschreitung der Track-Limits büßten Fahrer immer wieder Zeiten ein. Zudem habe sich Ferrari im Training nicht vorrangig auf eine schnelle Runde konzentriert, erklärt der Deutsche weiter: "Auf unserer Seite war die Hauptsache, sich um das Upgrade zu kümmern."

Vettel experimentiert mit den Bremsen

Ferrari hatte einige neue Teile vorgezogen, die eigentlich erst für das kommende Rennwochenende in Ungarn geplant waren. So kamen ein neuer Frontflügel und Unterboden zum Einsatz. "Wir haben Schritt für Schritt etwas draufgelegt, und es scheint positiv zu sein", resümiert Vettel, der auch mit den Bremsen experimentierte.

Frontflügel Ferrari

Der überarbeitete Frontflügel (oben) weist eine rundere Geometrie auf

Foto: Giorgo Piola

"Wir haben einiges ausprobiert. Ich habe auch eine Menge Dinge an den Bremsen getestet, muss aber immer noch daran arbeiten, in einen besseren Rhythmus zu kommen, besonders nach dem vergangenen Wochenende." Damals hatte Vettel vor allem in den Bremszonen vor Kurven mit einem unruhigen Auto zu kämpfen.

Diesmal habe er sich von Beginn an besser gefühlt: "Es war auf Anhieb ein anderes Auto", als noch vor einer Woche im Rennen. Doch schon damals war der Ferrari-Pilot mit seinem Auto am Freitag noch zufrieden, bis es sich am Sonntag völlig anders - sprich: schlechter - anfühlte. "Es war nicht möglich, die beiden zu vergleichen."

Nasses Qualifying eine Chance für Ferrari?

Nun hofft er, dass sich das nicht auch am zweiten Rennwochenende in Spielberg wiederholt. Mit Blick auf das Klassement könnte sich sein 16. Platz im Training noch rächen, wenn das Qualifying wegen angekündigter Regenfälle am Samstag tatsächlich ausfallen sollte. Dann würde das FT2-Ergebnis die Startaufstellung bestimmen.

Doch Vettel bleibt zuversichtlich und hofft auf ein nasses Qualifying: "Ich denke, das sollte unsere Chancen erhöhen. Schauen wir mal. Es kommt drauf an, wie nass es ist. Wenn es so nass ist, dass niemand fahren kann, dann ist es eine andere Nässe, aber wenn es nur nass ist, dann würde es die Dinge wohl durcheinander wirbeln."

Darauf spekuliert auch Charles Leclerc, der im Freitagstraining auf dem neunten Platz landete. Sein Rückstand belief sich auf 1,046 Sekunden. "Es war ein schwieriger Tag", gibt der Monegasse zu, "aber ich denke, wir haben gegen Ende beim Fahren mit vollem Tank etwas gefunden, insbesondere im letzten Run. Das ist positiv."

Leclerc sieht Topspeed als größtes Problem

"Wir werden sehen, ob wir morgen - sofern es das Wetter zulässt - uns auch mit wenig Benzin im Tank steigern können", sagt er weiter. Die Updates am SF1000 bewertet er wie Vettel wohlwollend: "Ich konnte den Unterschied schon spüren. Es hat auf jeden Fall Potenzial, nun müssen wir einen Weg finden, es voll auszuschöpfen."

Als größtes Manko stuft Leclerc weiterhin den fehlenden Topspeed ein, hier war Ferrari erneut Schlusslicht. "Damit haben wir definitiv zu kämpfen. Das ist auch ein Grund dafür, dass es im Rennen vergangene Woche so schwierig war zu überholen. Aber wir versuchen mit dem, was wir im Moment haben, bestmöglich zu arbeiten."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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