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Formel 1 Monaco

Trotz Q1-Aus wegen Verkehr: Alonso macht niemandem einen Vorwurf

Fernando Alonso macht Verkehr im Qualifying für sein Q1-Aus in Monaco verantwortlich und schreibt das Rennen daher schon ab

Trotz Q1-Aus wegen Verkehr: Alonso macht niemandem einen Vorwurf

Was ist nur mit Fernando Alonso los? Nach seinem desaströsen Q1-Aus am vergangenen Wochenende in Imola scheiterte der Aston-Martin-Pilot auch in Monaco bereits an der ersten Hürde und belegte im ersten Qualifying-Abschnitt nur den 16. Platz (Formel 1 2024 live im Ticker).

Ungewöhnlich: Für Alonso bedeutete das bereits die vierte (!) Qualifying-Niederlage gegen Teamkollege Lance Stroll in Folge. Zum Vergleich: In der kompletten Saison 2023 verlor er nur drei Qualifyings gegen den Kanadier - und das inklusive aller Sprint-Shootouts.

Zur Übersicht der Qualifying-Duelle 2024

Nachdem er in Imola noch seinen Trainingsunfall und ein anschließendes technisches Problem für sein Ausscheiden verantwortlich machen konnte, war es diesmal der Verkehr in den engen Straßen von Monte Carlo, der dem Spanier zum Verhängnis wurde.

 

"Ich war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort", sagt er. "Das ist Monaco. Hier ist es immer schwierig, eine saubere Runde zu bekommen, aber ich habe aus Kurve 11 heraus drei Zehntel hinter einem anderen Auto verloren und dann weitere zwei Zehntel in der letzten Kurve, weil drei Autos dort geparkt haben, um ihre Runde zu beginnen."

Einen Vorwurf möchte der Spanier dabei aber niemandem machen. "Sie können sich nicht in letzter Sekunde in Luft auflösen, aber das war heute einfach ein wenig Pech."

Im vergangenen Jahr habe er hingegen Glück gehabt und war durch Q1 und Q2 durchgekommen. "Und dann bist du in Q3 Zweiter, weil vielleicht einige andere große Konkurrenten in Q1 oder Q2 raus waren", sagt er. "Dieses Mal waren wir und Checo auf der schlechten Seite. Aber das ist Monaco. Und du musst dein Glück finden, und das haben wir heute nicht."

Alonso Fan von Gruppen-Qualifying

Im Vorfeld hatte es wieder einmal Diskussionen darüber gegeben, ob man das Qualifying in Monaco nicht wie die Formel 2 und Formel 3 in zwei Gruppen abhalten sollte, weil dann weniger Autos gleichzeitig auf der Strecke wären.

"Das wäre großartig", zeigt sich Alonso als Fan der Idee. "Monaco ist so aufregend, dass es schön wäre, wenn man die Runde von allen live sehen würde, weil wir viele großartige Momente verpassen. Aber es ist, wie es ist."

Das ist auch das Motto nach Alonsos Qualifying, der sich nur fragen kann, was ohne die Verkehrsprobleme in Q1 möglich gewesen wäre. "Wenn ich die fünf Zehntel in meine Runde bekomme, dann bin ich in Q1 Erster", sagt er. "Das zeigt aber auch, dass niemand in Q1 seine Pace maximiert hat."

"Man musste einfach eine 98-Prozent-Runde fahren und durchkommen. Und das ist uns heute nicht gelungen. Das ist schade, aber da können wir nichts tun", so Alonso, der glaubt, dass das Auto gut genug für Platz sieben oder acht gewesen wäre.

Aussichtloses Rennen? Einfach ankommen ...

Eine gute Nachricht gab es nach dem Qualifying aber doch noch: Weil die beiden Haas disqualifiziert wurden, rutscht Alonso noch einmal zwei Startplätze auf und startet von Position 14.

Trotzdem ist seine Devise für das aussichtslose Rennen nur eine: das Auto heil durchbringen. "Zu diesem Zeitpunkt des Jahres versuchen wir, so viele Upgrades wie möglich zu bringen, von daher ist die Ersatzteillage nicht großartig", sagt er. "Wir müssen einfach das Rennen beenden und etwas besser vorbereitet nach Kanada kommen."

Und ist vielleicht nicht durch einen frühen Boxenstopp doch etwas drin? "Ich glaube, das ist unmöglich", winkt er ab. "Ich bin in Monaco in Runde sieben reingekommen, und in Runde acht kam dann das halbe Feld an die Box."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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