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Formel 1 2018: Ferrari SF71H

Trotz verlängerter Lebensdauer: Ferrari 2018 mit zehn PS mehr

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Trotz verlängerter Lebensdauer: Ferrari 2018 mit zehn PS mehr
Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen
Co-Autor: Franco Nugnes
21.03.2018, 11:05

Mehr PS für Vettel und Räikkönen: Ferrari ist es gelungen, seinen Formel-1-Motor nicht nur zuverlässiger, sondern auch leistungsstärker zu machen

Sebastian Vettel, Ferrari SF71H
Kimi Raikkonen, Ferrari SF71H
Sebastian Vettel, Ferrari SF71H
Kimi Raikkonen, Ferrari SF71H
Kimi Raikkonen, Ferrari SF71H
Sebastian Vettel, Ferrari SF71H
Sebastian Vettel, Ferrari SF71H
Kimi Raikkonen, Ferrari SF71H

Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen gehen mit einem kleinen PS-Plus in die Formel-1-Saison 2018. Wie 'Motorsport.com' aus Insider-Kreisen erfahren hat, soll der neue Ferrari-Antriebsstrang 062EVO im Ferrari SF71H zehn PS mehr bereitstellen als der Antrieb aus dem vergangenen Jahr – und das, obwohl für 2018 aufgrund der verschärften Regeln vor allem eine verbesserte Haltbarkeit zu erzielen war.

Denn in der neuen Formel-1-Saison stehen pro Fahrer nur drei komplette Antriebsstränge zur Verfügung, womit alle 21 Rennen bestritten werden müssen. Das bedeutet: Ein Antrieb muss jeweils sieben komplette Rennwochenenden überstehen.

Deshalb hatte Ferrari ursprünglich das Ziel ausgegeben, den Antriebsstrang lediglich auf eine bessere Haltbarkeit trimmen zu wollen und bei der Leistung "mindestens" auf 2017er-Niveau zu liegen. Dieses Ziel scheint das italienische Traditionsteam sogar übertroffen zu haben, wenngleich Mercedes trotzdem noch einen kleinen PS-Vorteil haben dürfte. Dies dürfte sich spätestens im Qualifying beim Auftakt in Melbourne (live im Ticker!) bemerkbar machen, wenn die Teams erstmals die volle Leistung abrufen.

Der neue, rund 950 PS starke Ferrari-Antriebsstrang wurde in jedem Fall grundlegend optimiert. Die technische Abteilung entwickelte einen leichteren Turbolader, der zudem über eine größere Leistungsentfaltung verfügen und die MGU-H-Einheit noch effizienter speisen soll.

Sorgen bereitet Ferrari indes das gemäß den Regeln gestiegene Mindestgewicht des Fahrzeugs. Weil auch die Volllast-Zeiten über eine Runde zunehmen, steigt der Spritverbrauch. Das könnte Ferrari auf einigen Strecken hemmen und für Vettel und Räikkönen zum Problem werden.

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Urheber Stefan Ehlen
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