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Formel 1 Silverstone

"Tut total weh": Wie George Russells Traum vom Silverstone-Sieg geplatzt ist

"Es tut total weh, wenn du ein Siegerauto hast und ausscheidest - zu Hause noch mehr", sagt ein niedergeschlagener George Russell nach dem Ausfall in Silverstone

"Tut total weh": Wie George Russells Traum vom Silverstone-Sieg geplatzt ist

Lewis Hamilton hatte gerade durch den Undercut beim letzten Boxenstopp die Führung im britischen Grand Prix übernommen, vor Lando Norris, als sein Teamkollege George Russell im Paddock schon die ersten TV-Interviews gab. "Lewis macht gerade einen fantastischen Job da draußen. Ich drücke die Daumen, dass er es nach Hause bringt. Denn das Team hat dieses Wochenende einen super Job gemacht. Ganz egal, was jetzt noch passiert", sagte er, sichtlich niedergeschlagen, am Sky-Mikrofon.

Eigentlich hatte Russell gerade einen Lauf. Zuerst der Sieg in Spielberg, etwas glücklich, dann die Poleposition in Silverstone, aus eigener Kraft, mit dem zweiten Mercedes neben sich in der ersten Startreihe. Russell gewann den Start, und der Mercedes-Express setzte sich um bis zu 4,9 Sekunden von Verfolger Max Verstappen ab (Runde 15). Bis der Regen kam.

"Wenn du in so einer Phase der Erste bist, ist das immer schwierig", erinnert sich Russell an seine letzten Führungsrunden im Grand Prix. "Ich wusste, dass es noch ein langes Rennen wird. Ich wollte geduldig sein. Ich bin echt überrascht, dass es letztendlich keine Safety-Cars gegeben hat, denn es waren schwierige Bedingungen. Aber ich wusste, wir haben heute die Pace."

 

Mit stärker werdendem Regen begann eine Phase, in der McLaren "superschnell" war, analysiert Russell - und in der sein Rennen auseinanderfiel. Zunächst mit dem Führungswechsel in Runde 18, als Hamilton an ihm vorbeiging. Deswegen ganz entscheidend, weil Hamilton jetzt beim Reifenwechsel in Runde 27 zuerst dran war, als beide Mercedes gleichzeitig an die Box kamen.

Vor dem Doppelstopp hatte Russell 1,6 Sekunden Rückstand auf Hamilton und lag, hinter dem nunmehr führenden McLaren-Duo, an vierter Stelle. Nach dem Stopp war sein Abstand auf 7,9 Sekunden angewachsen - wegen der Wartezeit an der Box. Und als Russell in Runde 33 ausrollte, betrug sein Rückstand auf Hamilton schon 9,6 Sekunden.

Dass er nach dem Boxenstopp nur noch Vierter war, bereitete ihm zunächst kein großes Kopfzerbrechen: "Ich habe mir keine Sorgen gemacht. Es lag ja noch ein langes Rennen vor uns. Aber kaum war ich wieder auf der Strecke, hatte ich weniger Leistung. Von dem Punkt an wusste ich, dass das Rennen verloren ist."

Zehn Runden vor dem Ausfall habe er "auf dem Lenkrad die ersten Warnhinweise bezüglich der Temperatur gesehen. Irgendwas im Bereich der Wasserkühlung war defekt. Wir waren voll dabei, aber dann war auf einmal Vortrieb weg."

Russell erkundigte sich am Boxenfunk, was er gegen die hohen Temperaturen unternehmen könnte. Doch der Ausfall war nicht zu verhindern. Teamchef Toto Wolff bedauert das: "Es tut mir leid für ihn, gerade beim britischen Grand Prix, dass wir ihn da im Stich gelassen haben mit dem Auto."

Am Ende steht für Russell, zum zweiten Mal 2024 nach dem Crash mit Fernando Alonso in Melbourne, eine Null. In der Fahrerwertung liegt er jetzt an siebter Position, mit 111 Punkten. Übrigens immer noch einen Punkt vor Hamilton, obwohl der das Rennen in Silverstone am Ende tatsächlich gewinnen konnte.

"Es ist unglaublich. Ich bin total niedergeschlagen. Es tut total weh, wenn du ein Siegerauto hast und ausscheidest. Und zu Hause noch mehr", seufzt er. "Ich glaube, wir hatten im Trockenen ein Auto, das unter normalen Umständen einen Doppelsieg geholt hätte. Und das ist das Gute dran: Wir sind eindeutig zurück. Ich bin sicher, dass wir jetzt wieder öfter um Siege kämpfen können."

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