"Tut weh": Sergio Perez trauert Red-Bull-Doppelsieg in Imola nach

Warum Sergio Perez davon überzeugt ist, dass Red Bull in Imola einen Doppelsieg verschenkt hat, und wie er sich dafür revanchieren will

"Tut weh": Sergio Perez trauert Red-Bull-Doppelsieg in Imola nach

"Es war eine verpasste Chance", sagt Sergio Perez über den Emilia-Romagna-Grand-Prix 2021 in Imola. "Es hätte dort alles gepasst für das Team. Wir hätten an diesem Wochenende einen Doppelsieg erzielen müssen." Doch so weit kam es nicht: Perez unterlief im Rennen ein Fahrfehler, am Ende gewann zwar Max Verstappen, aber Perez selbst holte als Elfter nicht mal Punkte.

"Das schmerzt dich als Fahrer schon", räumt Perez ein. "Du hast den Eindruck, das Team im Stich gelassen zu haben. Du weißt ja, wie hart die Mannschaft darauf hinarbeitet. Da ist das dann schwierig zu verdauen. Du hast aber auch keine andere Wahl als weiterzumachen, daraus zu lernen und das Positive mitzunehmen. Die Saison ist ja noch lang."

Doch nicht alles sei schiefgelaufen in Imola, betont Perez. Seine persönliche Entwicklung bei Red Bull etwa sei insgesamt "sehr positiv". Er erklärt: "Es ist uns nach Bahrain gelungen, unseren Rhythmus zu finden. Wir hatten die Analyse abgeschlossen, wo wir Zeit verloren hatten und wie das Auto besser zu fahren wäre. Das hat gut funktioniert."

Perez schlägt Verstappen im Qualifying, aber ...

Am deutlichsten seien diese Fortschritte im Qualifying am Samstag geworden, denn Perez stellte seinen RB16B in die erste Startreihe und besiegte dabei auch seinen Red-Bull-Teamkollegen Verstappen im teaminternen Duell.

"Am Sonntag war es dann leider etwas durchwachsen", sagt Perez weiter, "aber bei diesen schwierigen Bedingungen hat jeder Fehler gemacht. Nur: Mein Fehler wog etwas schwerer, ich habe wertvolle Punkte verloren."

Perez: Noch genug Zeit, um in Form zu kommen

Und so weist Perez bereits nach zwei Rennen einen Rückstand von 33 Punkten auf Verstappen auf. Ob er damit Gefahr laufe, mittelfristig zur Nummer zwei degradiert und zu Helferdiensten verdonnert zu werden?

Perez winkt ab und meint: "Wir haben gerade mal zwei Rennen hinter uns. Da wäre es Zeitverschwendung, sich über dergleichen schon den Kopf zu zerbrechen. Die Saison ist noch lang. Und ich bin lange genug dabei, um zu wissen, dass es eigentlich keine Rolle spielt, wie du beginnst. Wichtig ist, wo du am Ende stehst."

Er habe "andere Prioritäten" als solche Gedankenspiele, sagt der Red-Bull-Fahrer. "Und ich habe noch die ganze restliche Saison Zeit, den Abstand aufzuholen."

Mit der Fahrpraxis kommt die Routine

Denn mit der Fahrpraxis im Fahrzeug käme auch die Routine, die es brauche, um konstant vorne dabei zu sein, sagt Perez: "Jeder Kilometer zählt sehr viel. Man sieht schon, dass wir definitiv gute Fortschritte machen. Ich hoffe, wir schaffen dieses Wochenende einen weiteren Schritt, sodass ich mich noch wohler fühle im Auto."

Portimao könnte Red Bull sogar entgegenkommen, vermutet Perez. "Ich denke, wir sollten hier stark aussehen", meint er. "Hoffentlich können wir an der Spitze mitmischen, wieder ein gutes Qualifying hinlegen und dann auch die Punkte abgreifen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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