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Startphase beim Formel-1-Rennen in Shanghai 2026

Foto: LAT Images

Groß war die Spannung vor der Formel-1-Saison 2026 unter dem neuen Technischen Reglement. Doch die Begeisterung für die neue Ära spiegelte sich an den beiden ersten Rennwochenenden des Jahres in Australien und China nur bedingt in den TV-Quoten der Fernsehsender in Deutschland und Österreich wider.

Der deutlichste Trend ist bei Sky in Deutschland zu beobachten: Der Pay-TV-Sender lag jeweils über seinen Vorjahreswerten.

Für Melbourne kam Sky auf eine Quote von 388.000 TV-Zuschauern - eine klare Steigerung gegenüber den 321.000 aus dem Vorjahr. Zuletzt hatte Sky 2023 mit 443.000 Zuschauern ein größeres Melbourne-Publikum erreicht.

Vor allem der Marktanteil kann sich sehen lassen: Bei seiner Grand-Prix-Übertragung ab 5 Uhr früh kam Sky auf 19,5 Prozent nach 13,8 Prozent im Vorjahr.

Das hauseigene Streaming-Angebot erhöhte die Gesamtzuschauerzahl von Sky auf insgesamt 476.000 beim Formel-1-Auftakt.

In China erzielte Sky noch bessere Quoten: 554.000 Zuschauer verfolgten den Grand Prix ab 8 Uhr vormittags im Fernsehen - 80.000 mehr als noch 2025. Im Jahr davor hatte Sky jedoch über 600.000 Fans für seine Formel-1-Übertragung aus Shanghai begeistert.

Der Marktanteil lag diesmal bei 10,2 Prozent und damit ebenfalls über dem Vorjahr, als 7,6 Prozent für die Sky-Berichterstattung zum Grand Prix von China registriert wurden.

Nach 60.000 Streaming-Zuschauern in Melbourne kam Sky beim zweiten Grand Prix des Jahres auf 146.000 zusätzliche Zuschauer. Das ergab ein Gesamtpublikum von 700.000 für Shanghai.

Gemischtes Fazit in Österreich

In Österreich übertrug diesmal ServusTV den Saisonauftakt in Melbourne und erreichte 239.000 Zuschauer mit seiner Live-Berichterstattung - fast doppelt so viele wie 2024 (128.000), aber deutlich weniger als 2023 (457.000). Im Vorjahr hatte der ORF mit 281.000 für Melbourne ebenfalls ein besseres Ergebnis erzielt.

Der Marktanteil von 55,7 Prozent lag im erwarteten Bereich und nur knapp unter dem Vorjahreswert des ORF (61 Prozent).

Weitere 200.000 Abrufe spielte das Auftaktrennen im Online-Angebot von ServusTV ein.

Der öffentlich-rechtliche ORF übernahm in China die TV-Berichterstattung in Österreich und gab mit 515.000 Zuschauern sein Saisondebüt 2026. Damit lag der Sender knapp unter den Vorjahreswerten von ServusTV, das beim Grand Prix von China zuletzt 524.000 Fans begeistert hatte. Die Sendung erzielte einen Marktanteil von 58 Prozent.

Die Quoten zum ersten Sprint der Saison 2026

Das erste Formel-1-Sprintrennen des Jahres am China-Samstag erreichte um 4 Uhr früh (MEZ) nur ein geringes Publikum: Bei Sky sahen 126.000 Fans zu, nach 150.000 im Vorjahr. Ein leichtes Plus gab es in Österreich: Der ORF verzeichnete 80.000 Zuschauer, nachdem ServusTV im vergangenen Jahr 66.000 Zuschauer erreicht hatte.

Wer das nächste Formel-1-Rennen in Japan zeigt

In Deutschland ist weiterhin Sky die einzige Live-Anlaufstelle für Fans. Ob RTL im Saisonverlauf zusteigt, ist weiter unklar. Ein RTL-Sprecher sagte Motorsport-Total.com auf Nachfrage: "Wir befinden uns derzeit in Gesprächen, ob und wann ausgewählte Formel-1-Rennen auch in dieser Saison bei RTL zu sehen sind. Bisher gibt es dazu noch keine finale Entscheidung." Demnach läuft der Grand Prix von Japan nur bei Sky.

In Österreich übernimmt für Suzuka wieder ServusTV. In der Schweiz ist wie gewohnt SRF mit der Übertragung betraut.

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