TV-Quoten Zandvoort 2021: Aufschwung für Sky

Die entscheidenden Zahlen zum Niederlande-Grand-Prix 2021 in Zandvoort für die Live-Berichterstatter im deutschen und österreichischen Fernsehen

TV-Quoten Zandvoort 2021: Aufschwung für Sky

Der Niederlande-Grand-Prix ist zurück im Formel-1-Kalender. Und das Comeback der Traditionsstrecke in Zandvoort bescherte dem deutschen Pay-TV-Sender Sky gute Zahlen: Mit einer Gesamtreichweite von 730.000 Zuschauern knüpfte Sky an seine Werte aus dem ersten Saisondrittel an und schnitt so gut ab wie seit dem Frankreich-Grand-Prix nicht mehr.

Der Marktanteil lag mit 7,3 Prozent sogar so hoch wie nie in der Formel-1-Saison 2021 und schlug den bisherigen Bestwert von 6,1 Prozent aus Frankreich deutlich. (Alle Zahlen zur aktuellen Formel-1-Saison in unserer großen TV-Quoten-Übersicht einsehen!)

Und mit dem guten Ergebnis aus Zandvoort hat Sky auch den Trend der jüngsten Wochen gestoppt: Zuletzt hatten stets weniger als 700.000 Fans die Grand-Prix-Übertragungen des Senders verfolgt. In Belgien war Ende August mit 457.000 Zuschauern sogar der bisherige Negativrekord des Jahres aufgestellt worden, bei gerade mal 2,5 Prozent Marktanteil.

In Österreich erzielte ServusTV mit 45 Prozent Marktanteil zwar das bisher beste Ergebnis in diesem Jahr, allerdings fiel die Reichweite insgesamt gering aus: Nur 483.000 Zuseher verfolgten das Rennen in Zandvoort auf dem Red-Bull-Sender. Schwächer war nur der Österreich-Grand-Prix im Sommer (112.000) gewesen, als ORF und ServusTV parallel übertrugen.

Nach zuletzt jeweils klar über 500.000 Zuschauern war der Niederlande-Grand-Prix für ServusTV also ein kleiner Rückschlag.

Interessant wird es am kommenden Wochenende beim Italien-Grand-Prix in Monza: Dann ist neben ORF in Österreich und Sky in Deutschland auch RTL wieder als Live-Berichterstatter dabei. Der Privatsender hatte zuletzt den Spanien-Grand-Prix in Barcelona im Mai live gezeigt und dabei 2,5 Millionen Zuseher erreicht, bei einem Marktanteil von 23,2 Prozent. RTL überträgt 2021 nur vier Rennen live.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
George Russell selbstkritisch: "Zu viele Fehler meinerseits"

Vorheriger Artikel

George Russell selbstkritisch: "Zu viele Fehler meinerseits"

Nächster Artikel

Christian Horner: Unser Gegner war Hamilton, nicht Bottas

Christian Horner: Unser Gegner war Hamilton, nicht Bottas
Kommentare laden