Übernimmt Liberty Media die Formel 1?

Der seit Langem im Raum stehende Börsengang der Formel 1 könnte bald wahr werden – wenn ein Übernahmeangebot der Liberty Media Corporation zum Erfolg führt.

Das Unternehmen des amerikanischen Medienmagnaten John Malone soll laut Sky News 8,5 Milliarden Dollar geboten haben, um die Kontrolle über die Formel 1 in zwei Schritten zu übernehmen.

Als erstes sollen nur einige Anteile übernommen werden. Das könnte innerhalb weniger Wochen über die Bühne gegen, bevor später die Übernahme der Mehrheit der Anteile folgt. Anschließend würde das Unternehmen der Liberty Media Group einverleibt, die an der New Yorker Börse gelistet ist.

Malone soll allerdings noch ein zweites Eisen im Feuer haben und auch über sein Unternehmen Liberty Global, das an einem Deal mit Discovery Communications feilt, ein Gebot abgegeben haben.

Bei all dem gibt es jedoch ein Problem: Aktuelle Anteilseigner wollen nicht verkaufen.

Bernie Ecclestone erklärte bereits im vergangenen Jahr, dass CVC, das 35% der Anteile besitzt, keine Eile habe, sie zu verkaufen. 20% der Anteile sind im Besitz der US-Firma Waddell & Reed und auch Eccelstone hat keinerlei Absicht, seine Anteile abzustoßen.

"Ich sagte, dass drei Leute Interesse am Kauf haben. Sie haben sich etwas unterhalten und sind jetzt sehr interessiert. Wenn die Anteilseigner verkaufen wollen, dann werden sie es tun", kommentierte Ecclestone.

"Ich verkaufe aber nicht. Das ist das Problem. Mr. McKenzie, der Mehrheitsaktionär, will auch nicht verkaufen. Wenn einer kaufen will und ein anderer nicht verkaufen will, dann ist ein Verkauf schwierig."

Mit Informationen von Jonathan Noble

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