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Überholmanöver "etwas zu leicht": Warum es trotzdem nicht ohne DRS geht

Viele Formel-1-Fans stören sich auch weiterhin an der Überholhilfe DRS - Die Fahrer sind jedoch der Meinung, dass die Rennen ohne DRS "sehr langweilig" wären

"Wenn es kein DRS gäbe, wäre ich heute nur Zweiter geworden", sagte Rennsieger Max Verstappen unmittelbar nach dem Großen Preis von Saudi-Arabien. Der Niederländer hatte sich über mehrere Runden ein packendes Duell mit Charles Leclerc geliefert.

Doch während der Zweikampf viele Formel-1-Fans begeisterte, störten sich andere an der Rolle, die das Drag-Reduction-System dabei spielte. Unter anderem bremsten in einer Situation beide Piloten mit Absicht, um auf der folgenden Geraden DRS zu haben.

Beide Piloten sind sich allerdings einig, dass es das spannende Duell in dieser Form ohne die Überholhilfe wohl gar nicht erst gegeben hätte. "Wenn ich heute kein DRS gehabt hätte, wäre ich nie vorbeigekommen", ist sich Verstappen sicher.

Rennen ohne DRS "sehr langweilig"

"Ich denke, aktuell brauchen wir DRS noch", hält auch Leclerc fest und betont: "Andernfalls wären die Rennen sehr langweilig." Bereits beim Saisonauftakt in Bahrain hatten sich Verstappen und Leclerc unter der Mithilfe von DRS mehrfach duelliert.

Zwar seien die Formel-1-Regeln in diesem Jahr bereits ein "sehr positiver Schritt", weil das Folgen in den neuen Autos deutlich besser als in der Vergangenheit sei. "Aber ich denke, dass es noch nicht genug ist, um DRS loszuwerden", stellt Leclerc klar.

Ein Problem hat der WM-Leader damit übrigens ohnehin nicht. "Es ist für jeden Fahrer Teil der Strategie in Sachen Verteidigen und Überholen. Das gehört aktuell zum Racing dazu", gibt sich der Monegasse angesichts von kuriosen Szenen wie in Dschidda ganz entspannt.

Auch Ferrari-Teamkollege Carlos Sainz ist davon überzeugt, dass es ohne DRS "signifikant" weniger Überholmanöver geben würde. "Ohne DRS ist es heute fast unmöglich, zu überholen", erklärt der Spanier, der allerdings auch leichte Kritik äußert.

DRS-Effekt aktuell "etwas zu groß"

Denn momentan sei es teilweise "etwas zu leicht", ein anderes Auto zu überholen, weil der DRS-Effekt mit den neuen Boliden "etwas zu groß" sei. Sainz berichtet: "Manchmal ist das Überholmanöver schon vor dem Bremspunkt abgeschlossen"

"Es wäre viel besser, wenn die zwei Autos beim Bremsen gegeneinander kämpfen würden", erklärt er und ergänzt: "Das müssen wir uns vielleicht ansehen. Aber wir brauchen DRS definitiv weiterhin." Daran werde sich so schnell auch nichts ändern.

Zwar sei die Balance der Boliden hinter einem anderen Auto in diesem Jahr "viel vorhersehbarer" als bei den alten Autos, die aerodynamisch deutlich anfälliger waren. Dadurch könne man in den Kurven deutlich näher an einem anderen Fahrer dranbleiben.

"Aber ohne diese drei oder vier Zehntel, die DRS einem auf den Geraden gibt, wäre es unmöglich, zu überholen", ist sich Sainz sicher. So schnell wird die Überholhilfe also wohl nicht aus der Formel 1 verschwinden.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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