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Nach viel Frust in der Saison 2026 konnte Max Verstappen im Qualifying von Monaco mit einem zweiten Startplatz beeindrucken

Verstappen in Monaco: Habe mich wieder "wie ich selbst gefühlt"

Max Verstappen steht beim Grand Prix von Monaco auf Startplatz zwei

Foto: LAT Images

Nach seinem zweiten Platz im Qualifying von Monaco betont Max Verstappen: "Ich habe mich im Auto wieder wie ich selbst gefühlt."

Dabei bezieht sich der viermalige Weltmeister nicht nur auf seinen Startplatz, sondern auf das Fahrgefühl im RB22. "Das Chassisreglement ist gar nicht so schlecht", erklärt Verstappen nach der Session.

Zwar gilt der Red-Bull-Pilot als einer der schärfsten Kritiker der Formel 1 2026, doch kommen auf einer langsamen Strecke wie Monaco viele Schwächen des Reglements nicht allzu sehr zum Tragen. Zudem hat die FIA das Motormapping der Boliden vor dem Wochenende angepasst und den Einsatz der aktiven Aerodynamik verboten.

"Die Autos sind etwas schmaler und ich denke, es war in Ordnung", fährt Verstappen fort. "Ich mag es, dass ich die Vorderachse rund um den Scheitelpunkt einer Kurve besser sehen kann, anstatt dieser [Radkappen], die da vorher waren."

"Wenn du Vollgas geben und die Gänge in den Kurven so nutzen kannst, wie du das möchtest, dann wird es immer besser", so der Red-Bull-Pilot.

"Ich habe mich im Auto wieder wie ich selbst gefühlt, sagen wir es so. Gerade mit der Art und Weise, wie du die Gänge einsetzen kannst. Leider wird es sowas im Kalender nicht allzu oft geben, aber es sorgt sicherlich für ein natürlicheres Fahrgefühl."

Am Ende fehlten Verstappen auf die Bestzeit von Kimi Antonelli nur 43 Tausendstel. Im ersten und dritten Sektor konnte sich der Red-Bull-Pilot sogar die Bestzeit sichern, wofür Antonelli allerdings im zweiten Sektor brillierte.

"Wir haben immer noch kleine Probleme, vor allem im Mittelsektor", erklärt Verstappen. "Da verlieren wir die meiste Zeit. Du musst über einige Kerbs, es gibt ein paar Bodenwellen und im Moment sind all solche Dinge für unser Auto etwas kompliziert."

Mit einem Kampf um die Pole hatte Verstappen laut eigener Angabe nicht gerechnet. "Ehrlich gesagt dachte ich vor dem Einstieg ins Cockpit: 'Okay, lasst uns Schadensbegrenzung betreiben, vielleicht in die Top 5 kommen.'"

"Das war das Ziel", betont Verstappen. "Aber ich würde durchaus sagen, dass sich das Auto zum Start des Qualifyings etwas besser angefühlt hat."

Alles in allem resümiert der 71-fache Grand-Prix-Sieger: "Insgesamt hatten wir ein gutes Qualifying. Wir waren oben dabei, wir haben um die Pole gekämpft, und wenn du mir das gestern gesagt hättest, als wir schon ganz okay aussahen, hätte ich das sofort genommen."

"Es ist ein wirklich guter Turnaround. Ja, ich bin wirklich glücklich, das war heute Morgen nicht der Fall. Jetzt bin ich wieder ziemlich glücklich. Weißt du, das ist natürlich gut, wenn es darauf ankommt."

"Das war die wichtigste Session des Wochenendes", betont Verstappen. "Morgen gibt es natürlich noch den Start, und der ist dieses Jahr anscheinend noch wichtiger als in den letzten Jahren. Da war das nicht so entscheidend, würde ich behaupten. Das müssen wir uns noch anschauen, aber insgesamt war es für uns bislang ein sehr positives Wochenende."

Teamkollege Isack Hadjar startet den Grand Prix am Sonntag von Position fünf. Einzig sein Unfall im FT1 war an diesem Wochenende bislang ein Fleck auf der weißen Weste des Teams aus Milton Keynes.

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