"Um das Rennen zu überleben": Was Mercedes am Auto geändert hat

Die Arbeiten an den Heckflügeln der Red Bulls konnte jeder sehen, aber auch Mercedes musste am Samstag auf die Bodenwellen in Austin reagieren

"Um das Rennen zu überleben": Was Mercedes am Auto geändert hat

Dass bei Red Bull bis wenige Minuten vor Beginn des Qualifyings emsig an den Heckflügeln gearbeitet und diese verstärkt wurden, konnte in der TV-Übertragung jeder sehen. Dass beim Grand Prix der USA Rennen in Austin ab 20:40 Uhr im Formel-1-Liveticker aber auch Mercedes Maßnahmen ergreifen musste, um die durch die Bodenwellen des Circuit of The Americas verursachten Vibrationen in den Griff zu bekommen, wurde erst am Samstagabend bekannt.

Denn im Training stellten die Ingenieure fest, dass das Auto mit dem Unterboden teilweise stark aufgesessen ist. "Das kann zu Schäden führen", weiß Teamchef Toto Wolff. "Also haben wir präventiv Maßnahmen gesetzt, damit das Auto nicht massakriert wird, um das Rennen zu überleben."

Das bedeutet konkret, dass Mercedes vermutlich die Bodenhöhe erhöhen oder auf ein insgesamt steiferes Set-up wechseln musste. Beides geht auf Kosten der Performance. "Ein Kompromiss", sagt Wolff - und betont gleichzeitig: "Aber auch eine Notwendigkeit, um überhaupt ins Ziel zu kommen."

Während die Ursache für Mercedes klar war, bleibt auf Red-Bull-Seite vorerst ungeklärt, was das Problem mit Max Verstappens Heckflügel war. "Irgendwas ist immer los. Es gibt einfach keine stressfreien Sessions", seufzt Teamchef Christian Horner im Interview mit 'Sky'.

"Ich weiß nicht genau, ob Max irgendwas getroffen hat, denn wir haben einen ziemlich großen Riss gefunden. Am anderen Auto und auf den anderen Flügeln war das nicht der Fall. Also haben wir uns die Erlaubnis eingeholt, den Flügel an beiden Autos zu verstärken. Aber wir müssen uns das noch genauer anschauen", sagt er.

Laut Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko habe man "nicht so viele Ersatzteile" vor Ort, weshalb die Heckflügel nicht einfach getauscht werden konnten. Für das Rennen erwartet er aber keine Dramen: "Wir haben das entsprechend adaptiert, sodass wir davon ausgehen, dass es keine Probleme geben sollte."

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Mit Bildmaterial von Giorgio Piola (Motorsport Network).

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