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Umbauarbeiten in Zandvoort: "Wir liegen voll im Zeitplan"

Grand-Prix-Boss Jan Lammers versichert im exklusiven Gespräch, dass der Grand Prix der Niederlande planmäßig am 3. Mai 2020 über die Bühne gehen wird

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Umbauarbeiten in Zandvoort: "Wir liegen voll im Zeitplan"

Das Comeback der Formel 1 in den Niederlanden soll planmäßig im Mai 2020 über die Bühne gehen. Bis zum vorerst fixierten Termin, dem 3. Mai, muss die Traditionsrennstrecke in den Dünen modernisiert werden. Grand-Prix-Boss Jan Lammers ist zuversichtlich, dass die Umbauarbeiten bis zum Rennen abgeschlossen sein werden.

Um das erste Formel-1-Rennen seit 1985 auszutragen, hat sich die Rennstrecke verpflichtet, Umbaumaßnahmen einzuleiten. Auch die Infrastruktur soll modernisiert werden, damit die Veranstalter auf die erwarteten Fanmassen vorbereitet sind.

Die Bauarbeiten sind allerdings nicht nur Gegenstand einer Genehmigung durch die FIA, sondern auch durch die lokalen Autoritäten. Durch die besondere Lage des Kurses inmitten der Sanddünen müssen die Organisatoren auch auf den Umweltschutz Acht geben.

"Es muss noch viel Arbeit erledigt werden, aber wir arbeiten sehr hart", erklärt Lammers gegenüber 'Motorsport.com'. "Und wie Max [Verstappen] nicht daran zweifelt, ob er einen Grand Prix schafft, denken wir, dass wir die Bauarbeiten schaffen werden. Ich denke daher, dass wir viele Leute überraschen werden."

Bereits für Ende September kündigt der Ex-Rennfahrer "viel Action" an. "Bevor wir also den Weihnachtsbaum aufputzen werden, wird viel Arbeit geschehen sein." Die Pläne seien fertig und die Partnerfirmen aus bautechnischer Sicht auch in der Lage, die Bauarbeiten mit ihrer Expertise durchzuführen, beruhigt der GP-Boss.

"Nächstes Jahr zu dieser Zeit werden wir eine wunderschöne Strecke haben." Berichte über Verschiebungen der Arbeiten aufgrund Umweltbedenken wischt er vom Tisch: "Zandvoort ist in aller Munde. Die Medien wollen daher dauernd darüber berichten. Und wenn es keine Neuigkeiten gibt, suchen sie sich eben welche."

Und natürlich könne man immer etwas Negatives finden. "Aber wir haben keinen Grund zur Sorge. Die Strecke wird für 3. Mai des kommenden Jahres fertig sein." Nachsatz: "Ich bevorzuge es, Leuten zuzuhören, die etwas wissen und nicht jenen, die nur laut schreien."

Was die Zustimmung der FIA betrifft, braucht Zandvoort noch eine offizielle Genehmigung. "Aber das Formel-1-Management hat viel Erfahrung mit der FIA: Man kann also davon ausgehen, dass wenn sie einen Deal machen und diesen der FIA vorschlagen, es nur noch eine Formalität ist."

Mit dem bisherigen Fortschritt ist er zufrieden. "Alles, was bislang passiert ist, fällt noch in den Zeitplan." Eine der großen Baustellen: die Zufahrtsstraßen zur Strecke. "Das ließ uns kreativ werden. Unser Ziel ist es, der nachhaltigste Grand Prix zu werden." Die Veranstalter wollen die Fans per Fahrrad zur Strecke locken.

"Wir haben es außerdem mit einer Stadt und Verwaltung zu tun, die seit 35 Jahren kein Rennen mehr ausgetragen hat. Da wird man zwangsläufig mit Schwierigkeiten konfrontiert. Aber man muss jedem mit Respekt begegnen. Wir liegen immer noch im Plan."

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Mit Bildmaterial von Red Bull.

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Rennserie Formel 1
Urheber Maria Reyer