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Rennbericht

Unfall Sainz/Albon war "sehr seltsam"

Wie Ferrari-Fahrer Carlos Sainz und Williams-Fahrer Alexander Albon den Crash beim Formel-1-Grand-Prix in Kanada erlebt haben, der für beide das Aus bedeutet hat

Unfall Sainz/Albon war "schon sehr seltsam"

Treffen sich zwei Formel-1-Fahrer beim Kanada-Grand-Prix 2024 in Runde 52 in Kurve 6, aber weder Carlos Sainz im Ferrari noch Alexander Albon im Williams fanden diese Szene besonders witzig, weil sie für beide das vorzeitige Rennende bedeutete. Aber was ist genau passiert?

"Ich weiß es nicht", sagt Sainz. Er habe sich in dieser Phase des Rennens nur darauf konzentriert, irgendwie Fortschritte zu machen und ein ohnehin "sehr enttäuschendes Wochenende" für Ferrari zu retten.

"Ich versuchte einfach, Risiken einzugehen, um im zweiten Sektor nahe dran zu sein und im DRS-Zug an anderen Autos vorbeizugehen. Dann bin ich wahrscheinlich [in Kurve 6] aufs Nasse gekommen."

Erklären kann sich Sainz den Dreher nicht, sondern findet es "schon sehr seltsam, wie ich da mitten in der Kurve das Auto verloren und das Rennen beendet habe".

Beim eigentlichen Rennende für Sainz kam Albon ins Spiel: Als nachfolgendes Auto sah er den Sainz-Dreher und musste reagieren. "Du musst dich dann für die eine oder andere Richtung entscheiden", sagt Albon.

"Mir war klar: Wenn ich aufs Gras fahre, dann verunfalle ich selbst. Das Gras war ja nass. Ich hoffte einfach nur, Carlos würde auf die Bremse gehen."

Albon zur falschen Zeit am falschen Ort?

Doch Sainz bremste nicht, sondern ließ sein Auto rückwärts weiterrollen - genau dorthin, wo Albon versuchte, dem Ferrari auf der linken Fahrbahnseite auszuweichen. Und so rammte der Ferrari den Williams von der Strecke und ins Aus.

"Mir war klar: Wenn er weiterrollt, dann kracht es", sagt Albon. Er hatte also bereits mit einer Kollision gerechnet. Dennoch seien der Unfall und das Ausscheiden im Kanada-Grand-Prix "einfach enttäuschend" und "natürlich frustrierend" für ihn und Williams. "Wir hätten definitiv Punkte holen können", meint Albon, zum Zeitpunkt des Ausfalls Elfter hinter Sainz.

Ob er schlicht zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen sei, wird Albon gefragt. Antwort: "Ja, zweimal in Folge! Das erste Mal war, als Yuki [Tsunoda] eingangs Kurve 6 von der Strecke gerutscht ist. Dann kam er zurück auf die Strecke und ich musste im Prinzip auf die Bremse, um einen Crash zu verhindern. Dabei kam Carlos an mir vorbei." Und kurz danach räumte Sainz Albon ab.

Dafür macht Formel-1-Experte Marc Surer dem Ferrari-Fahrer einen Vorwurf: "Beim Dreher hätte er auf die Bremse steigen müssen, dann wäre er nicht rückwärts in Albon gerollt."

Ferrari ist "nie auf einen grünen Zweig gekommen"

Und dann wäre Sainz vielleicht noch ins Ziel gekommen und es hätte womöglich keinen Doppelausfall für Ferrari gegeben. So aber war der Crash mit Albon der negative Höhepunkt des schlechtesten Ferrari-Abschneidens seit Langem mit einem Rennen, "in dem die Pace einfach nicht kam", so beschreibt es Sainz selbst.

"Es war einfach ein sehr schwaches und sehr enttäuschendes Wochenende für das gesamte Team, weil wir irgendwie nie auf einen grünen Zweig gekommen sind."

Weitere Co-Autoren: Jake Boxall-Legge. Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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