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Unfassbare Tat: Was Einbrecher aus dem Haus von Jules Bianchis Vater stahlen

Fassungslosigkeit in der Motorsport-Welt: Diebe haben wichtige Erinnerungsstücke von Jules Bianchi entwendet - Ein Vertrauter redet den Tätern ins Gewissen

Unfassbare Tat: Was Einbrecher aus dem Haus von Jules Bianchis Vater stahlen

Karts von Jules Bianchi wurden aus dem Besitz der Familie gestohlen

Foto: LAT

Ein Einbruch in das Haus von Philippe Bianchi sorgt in der Motorsport-Welt für Fassungslosigkeit. Wie der Vater des 2015 verstorbenen Formel-1-Fahrers Jules Bianchi bekanntgab, wurden dabei mehrere Karts entwendet. Bei dem Diebesgut handelt es sich um Objekte mit hohem emotionalem Wert, darunter jenes Kart, das Jules Bianchi zuletzt nutzte, bevor er seine Karriere im Formelsport begann.

Der Vorfall ereignete sich Anfang der Woche. Insgesamt ließen die Täter neun Karts mitgehen. Die Familie Bianchi verurteilte die Tat scharf. In einer Stellungnahme heißt es, der Diebstahl sei ein Angriff auf einen "intimen Teil des Gedächtnisses des Fahrers".

Jules Bianchi war im Juli 2015 an den Folgen seines schweren Unfalls beim Großen Preis von Japan 2014 in Suzuka verstorben. Für die Hinterbliebenen wiegt der materielle Verlust weit weniger schwer als der moralische Schmerz. Die Tat "reißt eine riesige Wunde wieder auf", so die Familie.

Man bezeichnete den Diebstahl als eine "symbolische, intime und zutiefst schmerzhafte Verletzung" und betonte, dass das Andenken an Jules "geschützt" werden müsse. Die Familie hofft nun darauf, dass die gestohlenen Erinnerungsstücke wieder auftauchen.

Appell an die Täter: "Ihr habt das falsche Leben bestohlen"

Auch Dominique Guillien, ein Mechaniker und enger Freund der Familie Bianchi, äußerte sich zu dem Vorfall und richtete emotionale Worte direkt an die Täter. Er forderte sie auf, zur Vernunft zu kommen und die Karts zurückzugeben.

"Ihr habt nicht an die falsche Tür geklopft, sondern an das falsche Leben", sagte Guillien. "Was ihr genommen habt, ist nicht nur Ausrüstung. Es hat fast keinen kommerziellen Wert, und zwar aus einem offensichtlichen Grund: Ihr werdet es nie benutzen können. Es ist identifiziert, rückverfolgbar und auf einer Kartbahn unbrauchbar."

Guillien hob hervor, dass es sich bei dem Diebesgut vor allem um das Vermächtnis einer respektierten Persönlichkeit handelt. "Vor allem gehörte es Jules Bianchi. Einem Mann, einem Fahrer, einem Kind des Kartsports. Ein Name, der bekannt ist, respektiert wird und immer noch in den Herzen aller Motorsportfans getragen wird. Jules hat eine so starke Spur hinterlassen, dass sogar ein fünfjähriges Kind seine Geschichte, seinen Mut und seine Menschlichkeit kennt."

Diebesgut ist praktisch unverkäuflich

Rein technisch und logistisch dürfte es für die Diebe schwer werden, Profit aus der Tat zu schlagen. "Baby-Karts dürfen nur mit Ausnahmegenehmigungen auf sehr wenigen Strecken gefahren werden", erklärte Guillien weiter. "Ihr Geldwert ist gering, aber das moralische Gewicht dieses Diebstahls ist immens. An dem Tag, an dem ihr versucht, sie zu benutzen, werdet ihr sofort erkannt und entlarvt werden."

Der Mechaniker appellierte eindringlich an das Gewissen der Einbrecher: "Indem ihr diese Ausrüstung gestohlen habt, habt ihr nicht nur Gegenstände genommen. Ihr habt eine Wunde wieder aufgerissen. Ihr habt eine Erinnerung gestohlen. Ihr habt Jules' Eltern und Angehörigen erneut Leid zugefügt."

Abschließend bot er den Tätern eine Möglichkeit zur Wiedergutmachung an. "Ein Dieb zu sein, ist bereits ein Absturz. Darauf zu beharren, wäre eine Entscheidung. Es ist noch Zeit, die Dinge richtigzustellen. Lasst diese Ausrüstung an einem Ort, wo sie der Familie zurückgegeben werden kann. Macht diese Geste. Für sie. Für euch selbst. Manche Dinge kann man nicht kaufen, nicht weiterverkaufen und sie sollten niemals gestohlen werden."

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