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"Unheimlich monoton": Nico Hülkenberg kritisiert zu viel Training in der Formel 1

Nico Hülkenberg findet, dass vier Stunden Training in der Formel 1 deutlich zu viel sind: Er findet es monoton und erinnert sich gerne an die Juniorserien zurück

"Unheimlich monoton": Nico Hülkenberg kritisiert zu viel Training in der Formel 1

Die Formel 1 will ab dem kommenden Jahr ein komprimiertes Wochenend-Format einführen. Der Donnerstag wird komplett gestrichen, dafür wird das Programm am Freitag etwas verdichtet. Nico Hülkenberg findet, dass die Formel 1 mal am Freien Training ansetzen sollte, denn insgesamt vier Stunden in drei Sessions sind für ihn viel zu viel.

"Ich finde, bis zum Samstag ist dieses ganze Format mühsam", sagt er im Podcast von 'GQ'. "Es gibt zu viel Training." Und vor und nach jedem Training musste Hülkenberg in seiner Formel-1-Zeit Meetings beiwohnen. "Das ist unheimlich monoton", findet er.

"Und wenn man zehn Jahre das Gleiche macht, dann gibt es keinen anderen Rhythmus. Das ist immer dasselbe, copy & paste. Das ist so ein bisschen eingeschlafen bei mir", sagt Hülkenberg. Zwar würde man auch im Training Vollgas geben, um das Auto auszuprobieren, doch erst im Qualifying, wenn es um die Wurst geht, fängt für ihn der Spaß an. "Davor ist alles so ein Rumgeplänkel."

Gerne erinnert er sich an seine Zeit in den Nachwuchsserien zurück, wo es kaum Trainingszeit gab. Die Formel 2 und die Formel 3 fahren aktuell 45 Minuten Training, in anderen Serien müssen auch 30 ausreichen. "Das fand ich in den Juniorserien immer gut", sagt der Deutsche. "Du wurdest dann einfach ins Quali geschmissen und dann musste man es irgendwie hinkriegen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Fahrer Nico Hülkenberg
Urheber Norman Fischer