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Formel 1 Montreal

"Unsportliches Verhalten": McLaren legt Einspruch gegen Norris-Strafe ein

McLaren hat bei der FIA offiziell Einspruch gegen die Strafe von Lando Norris in Montreal eingelegt und will sie neu prüfen lassen

"Unsportliches Verhalten": McLaren legt Einspruch gegen Norris-Strafe ein

McLaren ist mit der Strafe gegen Lando Norris beim Formel-1-Rennen von Kanada vor zwei Wochen nicht einverstanden und hat jetzt bei der FIA einen Antrag auf eine Überprüfung des Falls gestellt. Norris war in Montreal von den Kommissaren wegen "unsportlichen Verhaltens" mit einer Fünf-Sekunden-Strafe belegt worden.

Norris hatte während einer Safety-Car-Phase Abstand zu seinem Teamkollegen Oscar Piastri gehalten, weil McLaren einen Doppel-Boxenstopp einlegen wollte. Die Kommissare sahen darin einen Versuch, die Gegner hinter sich unsportlich aufzuhalten, und bestraften den Briten, der dadurch von Platz neun auf Position 13 zurückfiel.

Bei McLaren war man allerdings damit nicht glücklich, weil man das Gefühl hatte, dass die FIA damit eine neue Referenz setzen wollte, die es bis dahin nicht gab.

 

"In Kanada wurden wir von der Strafe überrascht und waren uns über die Gründe für die Entscheidung im Unklaren", teilt McLaren am Freitag in Spielberg mit. "Wir haben unmittelbar nach dem Rennen mit den Kommissaren gesprochen, um die Gründe für die Strafe zu verstehen."

Das Team hatte dabei im Hinterkopf, dass die FIA in ihrem Regelwerk über "Instrumente und Verfahren verfügt, die es ihr und dem Sport ermöglichen, mit der operativen Komplexität der Formel 1 umzugehen" - so wie eben das "Recht auf Überprüfung" gemäß Artikel 14.1.1 des Internationalen Sportkodex der FIA.

 

"In Anbetracht dieser Bestimmung nahm das Team die anfängliche Erklärung zur Kenntnis und beschloss, den Fall in aller Ruhe und mit Bedacht zu prüfen, indem es eine umfassende Due-Diligence-Prüfung durchführte, bei der auch die Präzedenzfälle untersucht wurden", teilt der Rennstall mit.

"Nach dieser sorgfältigen und umfassenden Prüfung sind wir der Meinung, dass genügend Beweise vorliegen, um bei der FIA ein Recht auf Überprüfung zu beantragen, was wir auch getan haben", so ein Statement des Teams.

Damit einem Antrag auf ein Überprüfungsrecht stattgegeben wird, müssen die Teams ein neues Element vorlegen, das der FIA zum Zeitpunkt der Entscheidung nicht vorlag. Dieses muss nach Angaben des Verbandes "signifikant" und "relevant" sein. Wenn das der Fall ist, können die Kommissare den Fall noch einmal untersuchen und möglicherweise eine andere Entscheidung treffen.

McLaren betont: "Wir unterstützen die FIA und die Rennkommissare sehr und vertrauen ihnen bei der Ausübung ihrer schwierigen Aufgabe. Wir wissen, dass die Rennkommissare innerhalb eines kurzen Zeitrahmens Entscheidungen treffen müssen, wobei sie komplexe Szenarien analysieren und oft nur unvollständige Informationen und mehrere Elemente berücksichtigen müssen."

Weiter teilt man mit: "Wir werden nun weiterhin eng mit der FIA zusammenarbeiten, in der gleichen konstruktiven und kooperativen Art und Weise, wie wir es normalerweise tun, und wir werden das Ergebnis ihrer Überlegungen und Entscheidung akzeptieren."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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