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Foto: Getty Images

Wenige Wochen nach den Formel-1-Wintertests in Bahrain setzen einige Teams beim Saisonauftakt in Australien bereits erste Ausbaustufen ihrer Fahrzeuge ein. Das geht aus dem offiziellen Update-Dokument des Automobil-Weltverbands (FIA) hervor.

Doch nicht alle Teams geben gleichermaßen detaillierte Informationen preis. Zum Beispiel verweisen Ferrari und Red Bull lediglich auf die zur Formel-1-Saison 2026 veränderten Rahmenbedingungen: Red Bull nennt in seinen Angaben nur Autobereiche, die "überarbeitet [wurden], um den Regeln für 2026 zu entsprechen".

Andere Teams nehmen das Update-Dokument hingegen ernst und beschreiben konkrete Updates, darunter WM-Titelverteidiger McLaren. Der Rennstall um Weltmeister Lando Norris und Oscar Piastri hat in Melbourne drei Performance-relevante Neuheiten dabei: einen überarbeiteten Unterboden, eine neue Aufhängungsverkleidung an der Hinterachse sowie einen neuen Heckflügel für den McLaren MCL40.

Mit diesen Updates will McLaren die aerodynamische Effizienz steigern und insbesondere mehr Abtrieb am Heck erzeugen. Ähnliches hat Mercedes mit dem W17 im Sinn: Die Verkleidung der Seitenkästen fällt nun stärker nach unten ab und die Flügel vorne und hinten am Auto sind steiler eingestellt, um für eine bessere Balance zu sorgen.

Auch Williams hat am FW48 gearbeitet: Das Team setzt in Australien eine neue Motorhaube, einen neuen Unterboden sowie neue Frontflügel-Endplatten ein. Außerdem hat Williams neue Winglets und modifizierte Heckflügel-Halterungen vorbereitet, um die Aerodynamik weiter zu verfeinern.

Bei Racing Bulls gibt es ebenfalls mehrere Updates: einen modifizierten Unterboden, eine neu geformte Motorhaube sowie überarbeitete Winglets an der Hinterachse. Außerdem hat Racing Bulls für Melbourne zusätzliche Verkleidungselemente dabei, um den Kühlanforderungen gerecht werden zu können.

Cadillac setzt in Australien neue Flaps und neue seitliche Endplatten am Frontflügel ein, außerdem einen neugestalteten Heckflügel. Das soll einerseits der aerodynamischen Leistung des MAC-26 zugutekommen, andererseits die Fahrzeugbalance optimieren und für ein konstanteres Fahrverhalten sorgen - insbesondere in Kurven.

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