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Münzwurf: Keine Updates für Grosjean beim F1-GP in Spanien am Freitag

Haas-Pilot Romain Grosjean muss auf seine Updates für den Grand Prix in Spanien bis zum finalen Freien Training warten. Vor dem Formel-1-Wochenende verlor der Franzose den entscheidenden Münzwurf.

Ben Anderson

Bearbeitet: 11.05.2017, 16:06

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Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17

Romain Grosjean, Haas F1 Team

Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17

Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17

Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17

Unfall: Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17, kracht in die Mauer

Romain Grosjean, Haas F1 Team

Kevin Magnussen, Haas F1 Team

Romain Grosjean, Haas F1 Team

Kevin Magnussen, Haas F1 Team VF-17

Kevin Magnussen, Haas F1 Team VF-17

Crash: Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17; Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17

Crash: Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17

Crash: Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17

Beim F1-Lauf in Spanien warten viele Teams mit signifikanten Verbesserungen auf. Haas wird in Barcelona mit einem neuen Unterboden antreten.

Aufgrund von "unerwarteten Produktionsverzögerungen" steht dem Team am Freitag jedoch nur ein einziges Update zur Verfügung.

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Da Kevin Magnussen und Grosjean in der Fahrerwertung nur wenige Punkte trennen, wurde ein Münzwurf durchgeführt, um zu entscheiden, wer das Update bereits ab Freitag erhält. Diese Lotterie verlor Grosjean.

"Mir steht das Update leider nicht vor Samstag zur Verfügung", sagte der Franzose. "Es ist nur eins bereit und ich bekomme es nicht. Bei Münzwürfen hatte ich nie viel Glück."

"Es ist natürlich alles andere als optimal, denn das Auto wird sich signifikant verändern. Das größte Problem ist, dass wir das Auto mit dem neuen Paket völlig neu abstimmen müssen."

Gegenüber Motorsport.com sagte Teamchef Günther Steiner: "Es hätte für beide Autos fertig sein sollen, jedoch gibt es eine Verzögerung. Deshalb mussten wir eine Entscheidung treffen und der Münzwurf war der fairste Weg."

"Ich kenne den Grund für die Verspätung nicht. Ich bin etwas verärgert, da wir das Update für beide Fahrzeuge gleichzeitig einsetzen wollten."

Laut Steiner würde es jedoch bei der Validierung des Updates helfen, wenn Grosjean am Freitag noch ohne den neuen Unterboden unterwegs sein würde.

"Er wird das Fahrzeug steuern können, denn es wird nicht völlig anders reagieren", fügte Steiner hinzu. "Das Gute ist, dass wir die Fahrzeuge vergleichen können. So wissen wir, ob alles korrekt funktioniert oder nicht."

"Das Paket ist das größte Update, das wir bisher entwickelt haben. Ich hoffe, wir machen damit einen großen Schritt vorwärts. Ich erwarte aber nicht viel, denn alle anderen haben ebenfalls neue Teile entwickelt."

Grosjean übernimmt Verantwortung

Für Grosjean verlief das vergangene Rennen in Russland alles andere als optimal. Über das gesamte Wochenende war er auf der Suche nach Tempo, schied bereits in Q1 aus und wurde in der 1. Kurve des Rennens in einen Unfall verwickelt.

Der Franzose übernahm dafür die Verantwortung: "Ich bin nicht gut gefahren. Ich bin selbst Schuld. Einige Dinge liefen einfach nicht gut. Nach dem 1. Freien Training haben wir nicht richtig reagiert und die falschen Fahrzeugeinstellungen gewählt."

"Wir waren nicht konzentriert genug und daher sind uns die Dinge aus den Händen geglitten. Ich hatte wenig Grip und das bereitete mir Schwierigkeiten. Das Auto hat nie zu mir gepasst."

Bildergalerie: Der Grand Prix von Spanien 2017

"Auch im Hintergrund haben wir die falschen Entscheidungen getroffen.Wir müssen uns darauf fokussieren, von Beginn an alles richtig zu machen."

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