Valtteri Bottas: Bei Alfa Romeo mehr involviert als bei Mercedes

Valtteri Bottas genießt es, bei Alfa Romeo auch "technisch" in die Weiterentwicklung des Autos eingebunden zu sein - Bei Mercedes habe er das zuvor nie geschafft

Valtteri Bottas: Bei Alfa Romeo mehr involviert als bei Mercedes
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Valtteri Bottas macht kein Geheimnis daraus, dass er sich bei seinem neuen Arbeitgeber Alfa Romeo mehr als wohl fühlt. Gegenüber 'Motorsport.com' verrät er nun zudem, dass es ihm gefalle, mehr Verantwortung als zu seiner Zeit bei Mercedes zu tragen.

"Ich will wirklich dabei helfen, das Team in die richtige Richtung zu pushen", betont Bottas und erklärt: "Ich denke dadurch immer zweimal nach: Ist das wirklich die Richtung, in die wir gehen wollen, oder nicht? Es ist wirklich interessant."

Es gefalle ihm, auch "technisch" in die Entwicklung involviert zu sein, zum Beispiel im Hinblick auf das nächstjähriges Auto. "Ich kann mir jetzt schon vorstellen, wie sich das Auto anfühlen wird", berichtet der Finne, der zuvor fünf Jahre für Mercedes gefahren war.

Dort konnte er zwar insgesamt zehn Rennsiege und zwei Vizeweltmeisterschaften feiern. Gegen Lewis Hamilton hatte er dort über eine ganze Saison aber nie eine Chance. Er verrät zudem: "Bei Mercedes habe ich es nie geschafft, so sehr involviert zu sein."

"Es war mehr so, dass das Computer gesagt hat, dass diese Art von Auto das schnellste sein wird", erinnert er sich zurück und erklärt: "Meistens hat es funktioniert. Aber jetzt ist es auch schön, den menschlichen Effekt zu haben."

Zu Saisonbeginn fuhr Bottas für sein neues Team in den ersten neun Rennen siebenmal in die Punkte. Vor der Sommerpause zeigte seine Formkurve zuletzt allerdings etwas nach unten. Der 32-Jährige ist seit inzwischen vier Rennen ohne WM-Punkt.

Die Arbeit in Hinwil genießt er aber dennoch weiterhin.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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