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Formel 1 Alfa-Romeo-Launch

Valtteri Bottas: Eineinhalb Testtage pro Fahrer sind nicht viel

Valtteri Bottas hadert mit der Testbeschränkung, die auch 2023 wieder nur 1,5 Testtage pro Fahrer vorsieht - Entwicklung in den vergangenen Jahren rückläufig

Valtteri Bottas: Eineinhalb Testtage pro Fahrer sind nicht viel

Valtteri Bottas hat die geringe Anzahl an Testtagen, die Fahrer heute vor einer Formel-1-Saison haben, kritisiert. Die einzigen Testfahrten vor der Saison finden 2023 vom 23. bis 25. Februar in Bahrain statt. Das heißt, dass jedem Fahrer im Durchschnitt nur 1,5 Tage zur Verfügung stehen, um sich an das neue Auto zu gewöhnen.

"Das ist nicht viel", hadert Bottas. "Jeder würde gerne mehr fahren, aber die Regeln sind die Regeln."

Die Formel 1 hatte Testfahrten in den vergangenen Jahren immer weiter eingeschränkt. Die Zeiten von unbegrenzten Testfahrten sind zwar schon lange vorbei, doch auch bei den zentral festgelegten Terminen mussten sich die Teams zuletzt immer weiter zurücknehmen.

2015 standen den Teams noch zwölf Testtage zur Verfügung, aufgeteilt auf drei Testwochen zu je vier Tagen. Ein Jahr später hatte man eine Testwoche davon gestrichen, sodass den Teams noch acht Tage zur Vorbereitung blieben. 2020 folgte die nächste Reduzierung, indem man die Wochen um jeweils einen Tag verkürzte.

2021 gab es sogar nur drei Testtage vor der Saison, was aber dem Fakt geschuldet war, dass die Teams mit den gleichen Autos wie im Vorjahr an den Start gehen mussten und somit weniger Testzeit benötigt wurde.

Mit den brandneuen Autos der Formel-1-Saison 2022 gab es wieder zwei Testwochen zu je drei Tagen, wobei die erste Woche offiziell nur als "Shakedown" deklariert wurde, nicht als echter Test - was er aber natürlich in Wahrheit war. 2023 ist man wieder zurück auf einen einzigen Test über drei Tage.

Bottas weiß: "Dann werden die Simulationswerkzeuge, der Simulator und all die Computer noch wertvoller." Denn je weniger Zeit man auf der Strecke verbringt, desto mehr muss man sich auf die Berechnungen im Hintergrund verlassen. "Aber zumindest ist es für alle gleich. Ich denke, es ist möglich, vorbereitet zu sein."

Wichtig ist aufgrund der geringen Testzeit aber auch, dass das Auto keine Kinderkrankheiten hat und man ohne Probleme die Tests absolvieren kann. Das war Alfa Romeo im Vorjahr nicht gelungen: Bottas hatte an den ersten drei Tagen in Barcelona nur 54 Runden abgespult und damit die wenigsten aller Stammfahrer.

"Man muss ein Auto haben, das bei den Tests funktioniert. Für uns ist es also wichtig, dass wir im Winter viel besser testen als im letzten Jahr", betont er.

Neben den Testfahrten gibt es für die Teams nur eine Möglichkeit, das Auto auf die Strecke zu bekommen: Jedem Rennstall stehen zwei Filmtage pro Saison zur Verfügung, bei denen man aber maximal 100 Kilometer fahren darf und spezielle Pirelli-Reifen nutzen muss. Der Lerneffekt ist also gering.

Alfa Romeo nutzt am Freitag einen dieser Tage, um einen Shakedown mit dem neuen C43 durchzuführen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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