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Valtteri Bottas: Es war doch noch kein 2020er-Motor

Valtteri Bottas fährt in Abu Dhabi mit einem brandneuen Motor, laut Mercedes handelt es sich dabei aber noch nicht um ein 2020er-Triebwerk

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Valtteri Bottas: Es war doch noch kein 2020er-Motor

Valtteri Bottas startet heute zwar als Letzter in den Grand Prix von Abu Dhabi (Formel 1 2019 live im Ticker), hat aber, zumindest rein technisch gesehen, auch einen Vorteil: Während die Motoren praktisch aller anderen Fahrer am Ende ihrer Laufleistung sind und damit marginal Leistung verlieren, hat er eine komplett frische Power-Unit im Heck.

Nach seinem Motorschaden beim Grand Prix von Brasilien wurde entschieden, ein neues Triebwerk einzubauen. Und weil damit die Grid-Strafe ohnehin feststand, baute Mercedes am Freitagabend in Abu Dhabi nochmal einen neuen Motor ein. "Der zweite Wechsel war eher eine Vorsichtsmaßnahme. Wir standen ja ohnehin schon hinten", erklärt Teamchef Toto Wolff.

Im Paddock kamen schnell Spekulationen auf: Mercedes nutze die Gelegenheit, um mit Bottas bereits eine Vorstufe des 2020er-Motors zu testen. Wolff verneint das aber kategorisch: "Es ist eine 2019er-Spezifikation."

Unlogisch erscheint allerdings auf den ersten Blick, warum Bottas das Qualifying überhaupt bestritten hat. Theoretisch hätte er auch nach Q1 aufhören können, um seinen Motor zu schonen und ein paar Kilometer einzusparen.

Aber: "Wir wollten auch ihm die Gelegenheit geben, seine Runden zu fahren. Das ist für den Kopf wichtig. Und auch für uns, um eine Referenz zu haben", erklärt Wolff.

Übrigens: Bottas' frischerer Motor soll im Vergleich zu Hamilton knapp 0,2 Sekunden pro Runde bringen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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