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Valtteri Bottas: "Gemischte Gefühle" nach Sieg in Austin

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Valtteri Bottas: "Gemischte Gefühle" nach Sieg in Austin
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04.11.2019, 08:06

Valtteri Bottas kann seinen Sieg in den USA nicht komplett genießen, weil er gleichzeitig die WM an Lewis Hamilton verliert - Er hofft nun auf Momentum für 2020

Valtteri Bottas holte in Austin seinen vierten Saisonsieg und seinen zweiten Sieg in den vergangenen drei Rennen. Den WM-Titel holte sich aber trotzdem Teamkollege Lewis Hamilton. Ein zweiter Platz reichte locker zum vorzeitigen Titelgewinn. "Ich habe meinen Teil erledigt, was sich gut anfühlt. Aber Lewis war an diesem Wochenende stark - wie immer", resümiert Bottas.

"Ich habe gemischte Gefühle", gesteht der Finne und erklärt: "Individuell war es ein starkes Wochenende. Aber andererseits habe ich in diesem Jahr nur das Gefühl, 'Best of the Rest' zu sein. Und das fühlt sich nicht gut an." Denn der WM-Kampf gegen Hamilton entschied sich nicht erst in den USA. Bereits seit Monaten war absehbar, dass der Brite auch in diesem Jahr den Titel holen würde.

"Ich bin mir sicher, er wollte dieses Rennen gewinnen, um den Titel mit einem Sieg zu holen. Das konnte ich verhindern, und das fühlt sich natürlich gut an", gesteht Bottas, für den es jetzt bereits darum geht, Schwung für die neue Saison aufzubauen. "Ich denke, es gab [2019] insgesamt ein paar Fehler auf meiner Seite. Die hätte ich vermeiden müssen", zeigt sich der Finne selbstkritisch.

Unter anderem seien einige Starts nicht gut gewesen. "Dann habe ich in ein paar Qualifyings Q3 vermasselt", ergänzt Bottas. Dadurch seien einige Rennen durch eine schlechtere Startposition beeinträchtigt gewesen. Auf Glück oder Pech will er den Ausgang in der WM aber nicht schieben. In dieser Hinsicht sei es zwischen ihm und Hamilton "ziemlich ausgeglichen" gewesen.

Bottas 2019 mit "großen Fortschritten"

"Er war dieses Jahr einfach wieder auf einem großartigen Level - bei jedem einzelnen Rennen. Und ich habe nicht bei jedem Rennen meine allerbeste Leistung gezeigt", gesteht der Finne. Allerdings habe er es 2019 häufiger als zuvor geschafft, das Maximum aus einem Wochenende herauszuholen. Es gehe also in die richtige Richtung, und er habe bereits "Selbstvertrauen für das kommende Jahr" aufgebaut.

"Es war meine bislang beste Saison in der Formel 1, und das ist gut", so Bottas, der aktuell bei 314 WM-Punkten steht. Seine persönliche Bestmarke waren bislang 305 aus der Saison 2017. Außerdem habe er sich "in vielen Bereichen" verbessert. Unter anderem nennt er die Rennpace. "Das war in den Vorjahren meine Schwäche. Ich habe hart mit den Ingenieuren gearbeitet und große Fortschritte gemacht", so Bottas.

Er habe gemeinsam mit dem Team "an jedem Detail meines Fahrstils und dem Set-up" gearbeitet. "Anders als am Ende des vergangenen Jahres freue ich mich dieses Mal auf das neue Jahr. Ich freue mich jetzt schon auf den Start der nächsten Saison", zeigt sich der Finne angriffslustig. Dass er Hamilton dann attackieren will, zeigte er auch in der Schlussphase in Austin bereits.

Fast-Crash mit Hamilton in Schlussphase

Zweimal musste er ansetzen, um seinen Teamkollegen im Kampf um die Führung zu überholen. Und beim ersten Mal wäre es fast zur Kollision gekommen. "Lewis machte in Kurve 11 einen kleinen Fehler. Daher kam diese erste Möglichkeit etwas überraschend", berichtet Bottas und ergänzt: "Er ist [vor Kurve 12] nach innen gegangen, daher musste ich es außen versuchen."

"Ich war vorne, aber er bremste sehr spät. Also musste ich letztendlich von der Strecke gehen, um eine Kollision zu vermeiden. Aber es ist okay, denn in seiner Position hätte ich das gleiche gemacht", gesteht Bottas und erklärt im Hinblick auf den zweiten Versuch: "Ich glaube, da kam er in Kurve 8 oder 9 etwas zu weit raus. So kam ich vor der Gegengeraden sehr nah heran."

"Ich hatte gutes Momentum aus Kurve 11 heraus, kam in seinen Windschatten und schnappte ihn mir", so der Finne, der mit DRS problemlos an seinem Teamkollegen vorbeikam. Anschließend hatte Hamilton auf den älteren Reifen keine Möglichkeit mehr, zu kontern. 2020 würde Bottas sich dieses Szenario wohl noch etwas häufiger wünschen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber Ruben Zimmermann