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Valtteri Bottas: Im Rallyeauto so schnell wie ein WRC-Sieger

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Valtteri Bottas: Im Rallyeauto so schnell wie ein WRC-Sieger
Autor:
Co-Autor: Christian Nimmervoll, Featured writer
27.07.2019, 05:52

Bei einem Test im Rallye-Auto von Toyota kam Valtteri Bottas an die Zeiten von Stammfahrer Kris Meeke heran - Wechsel auf Schotter ist jedoch kein Thema

Die Pause zwischen den Formel-1-Rennen in Silverstone und Hockenheim nutzte Mercedes-Pilot Valtteri Bottas für einen Ausflug auf ungewohntes Terrain. In seiner finnischen Heimat testete Bottas am vergangenen Wochenende auf einer Schotterpiste einen Toyota Yaris WRC, mit dem das Werksteam des japanischen Herstellers aktuell in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) fährt.

Und dabei schlug sich Bottas erstaunlich gut, wie er im Vorfeld des Grand Prix von Deutschland berichtet: "Am Ende des Tages war ich genau so schnell wie Kris Meeke früher am Tag auf derselben Prüfung", sagt Bottas. "Das war für meinen ersten Tag auf Schotter sehr ermutigend."

Besagter Kris Meeke ist Stammfahrer bei Toyota in der WRC, hat in seiner Karriere fünf WM-Rallyes gewonnen und gilt gerade auf schnellen Schotterpisten wie in Finnland als einer der schnellsten Fahrer.

Formel 1 und Rallye schwer miteinander zu vergleichen

Dass Bottas auf Anhieb mit ihm mithalten kann, ist daher durchaus bemerkenswert. "Ich bin vorher noch nie ein gescheites Auto auf Schotter gefahren, daher war es für mich völlig neu. Und es ist gut gelaufen", sagt er und scherzt: "Ich bin noch an einem Stück und habe mir keine Knochen gebrochen."

 

Es war nicht Bottas' erster Ausflug in den Rallyesport. Bereits zu Beginn des Jahres war er mit einem leistungsschwächeren Auto von Ford bei einer Winter-Rallye in Finnland gefahren. Sein Beifahrer war damals wie nun beim Test Timo Rautiainen, der zusammen mit Marcus Grönholm Anfang der 2000er-Jahre zweimal die WM gewonnen hatte.

Und was macht nun mehr Spaß: Formel 1 oder Rallye fahren? "Das kann man nicht eindeutig beantworten, denn es ist etwas völlig anderes, eine neue Erfahrung, die sich wirklich toll angefühlt hat", meint Bottas. "Ich bin mir sicher: Wenn man ständig Rallyes fährt und dann etwas anders ausprobiert, fühlt es sich wirklich cool und neu an und macht Spaß."

Bottas: Die Formel 1 war mein Lebensziel

Bei seinem Chef Toto Wolff musste Bottas keine große Überzeugungsarbeit leisten, um die Freigabe für den Rallyetest mit dem Auto eines konkurrierenden Herstellers zu bekommen: "Ich habe schon vor langer Zeit gefragt, ob ich einen Test fahren darf. Und das ist kein Problem", sagt er.

Valtteri Bottas

Valtteri Bottas fuhr einen Toyota Yaris WRC aus der Rallye-WM

Foto: Toyota Gazoo Racing

Der Ausflug ins Rallyeauto ist für Bottas mehr als nur eine Spaßveranstaltung, sondern auch ein gutes Training, welches ihm auch im Formel-1-Cockpit weiterhilft: "Ich mache das, weil ich das Gefühl habe, dass es mir gut tut. Man kann beim Fahren immer etwas dazulernen."

"Wenn man als Rennfahrer verschiedene Autos auf unterschiedlichen Untergründen fährt, bringt einen das meiner Meinung nach weiter - was die Fahrzeugbeherrschung, die Koordination, das Reaktionsvermögen und das generelle Gespür für das Auto anbelangt", so Bottas. "Und es macht eine Menge Spaß, und vor allem deshalb mache ich es."

Und den soll es auch weiter machen, weshalb der Finne derzeit keine Ambitionen hat, dauerhaft vom Formel-1- ins Rallye-Cockpit umzusteigen: "Ich fahre in der Formel 1, weil das mein Lebensziel war. Darauf habe ich hingearbeitet, seit ich ein Kind war. Und es gibt noch viel, woran ich arbeiten und was ich erreichen kann", so Bottas. "Rallyefahren mache ich nur zum Spaß. Da setzt mich keiner unter Druck."

Mit Bildmaterial von Toyota Gazoo Racing.

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