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Valtteri Bottas: Mit einem guten Start hätte ich gewinnen können

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Valtteri Bottas: Mit einem guten Start hätte ich gewinnen können
Autor:
Co-Autor: Christian Nimmervoll

Valtteri Bottas erklärt den schlechten Start in Barcelona: Warum er in Kurve 1 zwei Positionen verlor - Rätselraten um Performance des weichen Reifens am Ende

Dieser Start ging gründlich in die Hose: Valtteri Bottas glaubt, dass ihm durch die schwachen ersten paar Hundert Meter ein möglicher Sieg durch die Lappen gegangen ist. "Mit einem guten Start wäre der Sieg möglich gewesen, aber er war schlecht", sagt er.

Letztlich ist der schlechte Start eine direkte Folge des Qualifying-Fehlers in Kurve 12. Von der schmutzigen Seite aus gestartet, geriet er direkt ins Kreuzfeuer von Max Verstappen und Lance Stroll, die von der sauberen Seite auf den Plätzen drei und fünf losgefahren waren.

Finne im Sandwich

"Der Effekt war noch schlimmer, denn wenn man vorne [aus der ersten Reihe] startet, bekommen die Fahrzeuge hinter einem einen Windschatten", erklärt der Finne, der mit dem klar besten Auto im Feld die Top 2 im Rennen nun zum vierten Mal in Folge verfehlt hat.

"Zunächst versuchte ich, nach links zu ziehen, um den Windschatten von Lewis [Hamilton] zu erhaschen, aber Max war bereits da. Dann wollte ich nach rechts rüberziehen, um die Innenbahn abzudecken, aber einer der Racing Points [Stroll] war bereits da. Dann hatte ich vor Kurve 1 Autos innen und außen neben mir. Ich war plötzlich im Sandwich."

Verstappen ging mit einem späten Bremspunkt außen herum vorbei. Stroll gelang es, auf fast gleicher Höhe zum selben Zeitpunkt zu bremsen wie Bottas und ging dann durch, weil er innen war. Kritiker werden sagen: Bottas hat sich abkochen lassen. Nico Rosberg unterstellt seinem Mercedes-Nachfolger eine "Schwäche".

 

Doch warum ist er überhaupt so schlecht weggekommen? "Ich weiß es nicht, wir müssen uns das anschauen und analysieren", entgegnet er. "Wir werden uns alles ansehen, was wir in die Finger bekommen, um es zu verstehen. Daten, Videos und all das."

So war schon auf dem ersten Kilometer klar, dass er im Hinblick auf die Weltmeisterschaft nur noch Schadensbegrenzung würde betreiben können: "Alle wissen, wie schwierig diese Strecke ist, wenn man zwei Plätze am Start verliert. Wir haben alles versucht. Die Pace war gut und die Reifen haben länger als erwartet gehalten. Aber für mich ist es ein enttäuschender Tag."

Medium klar besser als Soft

Doch warum reichte es nicht einmal für Platz zwei, obwohl Bottas für den Schlussspurt extra die weichen Reifen bekam, während Verstappen auf dem Medium unterwegs war? "Der Grund war, dass der weiche Reifen nicht wie erwartet funktioniert hat", sagt Toto Wolff gegenüber 'Sky'.

"Ich glaube, wenn wir ihm einen Medium gegeben hätten, hätte er mit den frischeren Reifen zu Max aufgeschlossen und ihm zumindest einen Kampf geliefert. So holte Mercedes Bottas kurz vor Schluss nochmal für frische Mediums herein, um zumindest noch die schnellste Runde zu holen.

Ein wenig typischer Schritt für Risikominimierer Wolff. Doch diesmal fühlte er sich sicher genug: "Es hat kein Risiko gegeben. Die Autos hinter ihm lagen über 50 Sekunden zurück. Lewis konnte das [Attacke auf die schnellste Runde] nicht machen, weil seine Reifen verschlissen waren."

"Es war nicht ganz klar, ob es jemand anders versuchen würde, etwa die Racing Points. Aber ich glaube, dass sie keinen Gratis-Boxenstopp hatten. Man weiß nie und wir hatten einen großen Vorsprung. Da haben wir entschieden, frische Reifen drauf zu machen und auf die schnellste Runde zu gehen." Der Zusatzpunkt kann aber wenig über die verlorenen Platzierungspunkte hinwegtrösten.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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