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Bottas wartet auf Bestätigung: "Erst muss jemand anderes zusagen"

Gerne hätte Valtteri Bottas in Österreich Sicherheit über seine Formel-1-Zukunft hat, doch solange ein bestimmter Fahrer alles blockiert, geht für die anderen nichts

Valtteri Bottas: Wollte Zukunft eigentlich in Österreich bekanntgeben, aber ...

Eigentlich wollte Valtteri Bottas an diesem Wochenende schon wissen, wo er in der kommenden Formel-1-Saison fahren wird, "aber leider wurden Deadlines wieder nach hinten verschoben", hadert der Sauber-Pilot, der weiterhin warten muss, bis er etwas zu seiner Zukunft verkünden kann. "So ist die Situation. Es gibt nichts Neues."

Das Problem des aktuellen Fahrermarktes: Ein Pilot blockiert alle weiteren Entscheidungen. "Wir warten alle darauf, dass ein Dominostein fällt, und dann sollte alles sehr schnell passieren", weiß Bottas.

Bei dem Puzzlestück handelt es sich um Carlos Sainz, der sowohl von Sauber als auch von Williams und Alpine umworben wird und für alle Teams die Priorität Nummer 1 ist. Bis er sich nicht entschieden hat, wird keines der Teams einen anderen Fahrer unter Vertrag nehmen.

 

Mit Pierre Gasly (Alpine), Nico Hülkenberg (Sauber) und Alexander Albon (Williams) haben alle drei Rennställe bereits ein Cockpit fix vergeben, sodass sie mit Sainz voll wären und keinen weiteren Platz hätten. Alle anderen Piloten müssen sich daher gedulden.

Das heißt aber auch: Alle anderen Fahrer müssen sich wie die zweite Wahl fühlen, weil sie es auch sind. "Für mich war es erst ein wenig seltsam, dass ein Fahrer alles entscheidet", sagt Bottas, "aber nach meinem jüngsten Verständnis gibt es Gründe dafür. Und der Sport ist sowieso nicht immer fair, denn es geht um andere Dinge als die reine Performance."

Daher kann Bottas auch nicht seine aktuelle Priorität umsetzen, denn auch er hat natürlich eine Reihenfolge an Optionen. "Aber die kann ich nicht verraten", so der Finne. "Für mich ist aber klar, was ich möchte."

Die Frage ist aber, was er bekommt. Ein Verbleib bei Sauber hatte er mit Aussicht auf die Ankunft von Audi immer als Priorität bezeichnet, doch in Hinwil stehen seine Chancen schlecht. Haas und Williams gelten als weitere Anlaufstellen, "aber erst muss jemand anderes entscheiden, wo er hinmöchte, das wird dann entscheiden, wie der Rest des Puzzles fallen wird".

Angst, dass er am Ende im Cockpitkampf leer ausgehen könnte, hat Bottas nicht: "Die Gefahr besteht immer, aber ich bin trotzdem zuversichtlich, dass ich nächstes Jahr hier in einem der Cockpits sitzen werde", meint er. "Bis der Stift nicht auf dem Papier ist, ist nichts bestätigt, aber ich bin nicht allzu besorgt, wenn ich daran denke, wo wir derzeit stehen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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