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Vandoorne lassen die Räikkönen-Gerüchte kalt

Sollte Fernando Alonso sich aus der Formel 1 verabschieden, könnte Kimi Räikkönen bei McLaren bereits in den Startlöchern stehen – Stoffel Vandoorne lässt das kalt

André Wiegold Oleg Karpov

Veröffentlicht: 13.07.2018, 15:00

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Stoffel Vandoorne, McLaren MCL33

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL33

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL33

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL33

Stoffel Vandoorne, McLaren

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL33

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL33 and Lewis Hamilton, Mercedes-AMG F1 W09

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL33

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL33

Stoffel Vandoorne, McLaren MCL33

Fernando Alonso kritisiert die Leistung von McLaren in der Formel 1 immer wieder und daher ist ein Abschied des Spaniers nach der Saison 2018 nicht völlig abwegig. Kimi Räikkönen ist einer der Kandidaten, der das Cockpit des ehemaligen Formel-1-Weltmeisters übernehmen könnte, da Ferrari mit Charles Leclerc ein vielversprechendes Talent in seinen Reihen hat. Stoffel Vandoorne lässt sich von der brodelnden Gerüchteküche nicht beirren.

"Es ändert gar nichts", sagt der Belgier vor dem Grand Prix von Deutschland. "Es ist die Zeit im Jahr, in der die Zukunft der Fahrer immer zur Diskussion steht. Das ist völlig normal und ich glaube nicht, dass ich das noch weiter kommentieren muss." Vandoorne würde nicht mehr Druck wegen der Gerüchte verspüren und sich wie üblich auf die kommenden Formel-1-Rennen vorbereiten. Nach seinem Formel-1-Debütjahr sei der junge Rennfahrer gereift und könne ganz anders mit den Herausforderungen in der Königsklasse umgehen.

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Er sagt: "Ich komme mit den Trainings viel besser klar und kann mit Problemen viel besser umgehen. Jedoch fehlt uns aktuell ein wettbewerbsfähiges Auto – das ist kein Geheimnis." Der McLaren-Bolide sei nicht so gut, wie das Team eigentlich erwartet hat, so der 26-Jährige. Er fügt hinzu: "Ich mache meinen Job mit dem Team und arbeite gut mit den Ingenieuren zusammen." Jedoch sei es nicht möglich, die Probleme am Fahrzeug "über Nacht" zu lösen, weshalb das Team noch mehr Zeit braucht, um wieder im Mittelfeld angreifen zu können.

Alonso hat Vandoorne im Qualifying in der Saison 2018 achtmal geschlagen. Kein einziges Mal ist der Belgier vor seinem erfahrenen Teamkollegen gestartet. Stören tut das Vandoorne aber nicht. Er sagt: "Das ist nur eine Statistiken, denn was die Leistung angeht, sind wir auf einem Level. Wir liegen viel enger zusammen, als es manchmal den Anschein macht. Er hat zwar mehr Punkte geholt, aber das lag auch an den Umständen." Sollte sich das Auto im Qualifying aber etwas mehr in seine Richtung entwickeln, glaubt Vandoorne, seinen Teamkollegen schlagen zu können.

Außerdem meint der Belgier auch, dass Alonso seine soliden Leistungen etwas vernebelt. Er sagt: "In unserer Position ist es immer schwierig, zu zeigen, was man eigentlich kann. In Paul Ricard waren wir das zweitlangsamste Auto. Wir hatten nur Williams hinter uns und da wollen wir eigentlich nicht stehen." Deshalb müsse das Team hart arbeiten, um sich weiterzuentwickeln. Hinter den Kulissen würde die Mannschaft bereits alles geben, um den nächsten Schritt zu machen.

Alexander Wurz kommentiert die Gerüchte eines möglichen Räikkönen-Wechsels zu McLaren im 'ORF': "Dann könnten wir auch über einen Juan-Pablo Montoya, Pedro de la Rosa, David Coulthard oder mich sprechen. McLaren muss eigentlich irgendwann einmal auch in Richtung Zukunft blicken. Das Team muss einen Schritt nach vorne machen und nicht auf der Stelle stecken bleiben." Ein Wechsel von Räikkönen sei nur eine Notlösung für ein bis maximal zwei Jahre, meint Wurz. Deshalb glaubt er nicht, dass an den Gerüchten etwas dran ist.

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