Vasseur lobt Hamilton: Zwei starke Ferrari-Fahrer helfen der Entwicklung
Lewis Hamilton überzeugt bei Ferrari deutlich stärker als 2025 - Teamchef Frederic Vasseur und Sky-Experte Ralf Schumacher sehen darin einen wichtigen Faktor
Lewis Hamilton und Charles Leclerc lieferten sich im Sprint von China ein enges Duell
Foto: LAT Images
Ferrari-Teamchef Frédéric Vasseur sieht in der starken Fahrerpaarung aus Lewis Hamilton und Charles Leclerc einen wichtigen Faktor für die aktuelle Entwicklung des Teams. Der Franzose betont, dass zwei Fahrer auf ähnlichem Niveau dem Team enorm helfen können - sowohl bei der Performance auf der Strecke als auch bei der Weiterentwicklung des Autos.
"Es ist viel einfacher, sich zu verbessern, wenn zwei Fahrer sich gegenseitig pushen", erklärt Vasseur bei Sky. Gerade diese interne Konkurrenz bringe zusätzliche Leistung ins Team. "Diese positive Rivalität innerhalb des Teams ist sehr wichtig und bringt Performance für alle."
Der starke Eindruck von Hamilton zu Beginn der Saison 2026 passt genau zu dieser Einschätzung. Der siebenmalige Weltmeister scheint deutlich besser mit dem Ferrari zurechtzukommen als noch im vergangenen Jahr. Beim Qualifying zum Großen Preis von China konnte Hamilton sogar Teamkollege Leclerc schlagen.
Auch beim Saisonauftakt in Australien war der Brite pace-mäßig sehr nah am Monegassen. Im Sprint in China bestätigte Hamilton diesen Trend erneut. Damit wirkt Ferrari aktuell deutlich ausgeglichener besetzt als noch in der vergangenen Saison.
Ralf Schumacher sieht klaren Unterschied zu 2025
Sky-Experte Ralf Schumacher sieht in dieser Entwicklung einen entscheidenden Fortschritt für Ferrari. Vor allem im Vergleich zum vergangenen Jahr habe sich die Situation deutlich verändert. "Es ist einmal die Geduld, aber auch zwei Fahrer zu haben, die offensichtlich mit dem gleichen Auto gut klarkommen und dann die gleiche Richtung entwickeln", erklärt Schumacher.
Genau das sei im vergangenen Jahr noch nicht der Fall gewesen. Schumacher erinnert daran, dass Hamilton 2025 zunächst große Schwierigkeiten mit dem Ferrari hatte. "Das war ja letztes Jahr so ein Thema. Lewis kam rein und kam mit dem Auto gar nicht klar", sagt der ehemalige Formel-1-Pilot.
Inzwischen habe sich das Bild jedoch komplett verändert. Hamilton fühle sich deutlich wohler im Auto und könne nun auf Augenhöhe mit Leclerc fahren. Laut Schumacher bringt die aktuelle Fahrerpaarung Ferrari auch bei technischen Fragen weiter. "Ferrari hat so eine Richtung und zwei erfahrene Piloten, die natürlich gerade bei der Batteriegeschichte helfen können", erklärt Schumacher.
Für Ferrari ist vor allem wichtig, dass beide Fahrer das Auto inzwischen in eine ähnliche Richtung entwickeln. Wenn beide Piloten ähnliche Rückmeldungen geben, können die Ingenieure gezielter an Verbesserungen arbeiten. Das erleichtert die Entwicklungsarbeit erheblich und sorgt dafür, dass Updates schneller Wirkung zeigen.
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