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Vergehen unter Gelb: Startplatzstrafe und dicke Strafpunkte für Russell

George Russell hat von den Rennkommissaren eine harte Strafe bekommen: Der Williams-Pilot hatte unter doppelt Gelb nicht genug verlangsamt

George Russell wurde nach dem Qualifying von Silverstone hart von den Rennkommissaren bestraft: Dem Williams-Piloten wird vorgeworfen, unter doppelt geschwenkter gelber Flagge nicht ausreichend genug verlangsamt zu haben. In der Konsequenz wird Russell beim Rennen in Großbritannien um fünf Startplätze nach hinten versetzt und bekommt zudem drei Strafpunkte aufgebrummt.

Zur aktuellen Strafpunkte-Übersicht

Russell selbst war sich nach dem Vorfall sicher: "Ich bin definitiv vom Gas gegangen." Zudem habe er laut eigener Aussage "alles unter Kontrolle" gehabt. Trotzdem fuhr der Williams-Pilot in besagter Runde eine persönliche Bestzeit.

Den Kommissaren sagte er später, dass er die gelbe Flagge im peripheren Blickwinkel gesehen habe, dabei aber dachte, dass es sich nur um eine einfache gelbe Flagge handeln würde.

Laut den Kommissaren habe Russell zwar etwas früher gelupft als sonst, allerdings sei sein Speed nicht signifikant geringer gewesen als zuvor. Doppelt Gelb heißt aber, dass man jederzeit bereit sein muss, um anzuhalten.

 

Das Team habe Russell über Funk mitgeteilt, dass eine Gelbphase vor ihm liegt, habe dabei aber nicht spezifiziert, dass es sich um doppelt Gelb handelt. Zudem habe man den Briten nicht angewiesen, die Runde abzubrechen - in einem solchen Fall darf ein Fahrer aber keine sinnvolle Rundenzeit fahren.

Die Rennkommissare betonen in ihrer Begründung "die extreme Wichtigkeit, den Flaggenanweisungen aus Sicherheitsgründen zu folgen. Die Kommissare hätten zwar alle möglichen mildernden Umstände in Erwägung gezogen, letztendlich entschieden sie aber, dass es in der Verantwortung des Fahrers liegt, die gelben Flaggensignale in einer potenziell sehr gefährlichen Situation zu sehen und zu befolgen."

 

"Das Team hätte ihm in dieser Hinsicht sicherlich mehr helfen können, aber unter diesen Umständen hätte er keine bedeutende Rundenzeit setzen können. Daher ordnen sie eine Grid-Strafe von fünf Plätzen und drei Strafpunkte an", heißt es weiter.

Wie ernst das Thema genommen wird, zeigt sich daran, dass 2019 nur ein einziger Pilot mit drei Strafpunkten auf einmal belegt wurde: Sebastian Vettel für sein gefährliches Wendemanöver in Monza, als er Lance Stroll vor das Auto fuhr.

Bitter für Russell: Ausgerechnet Teamkollege Nicholas Latifi hatte mit seinem Abflug die Gelbphase ausgelöst.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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