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Verschiebung bestätigt: Formel-1-Reglement 2021 kommt erst im Oktober

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Verschiebung bestätigt: Formel-1-Reglement 2021 kommt erst im Oktober
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
14.06.2019, 07:00

Trotz Skepsis kam es am Donnerstag zur einstimmigen Entscheidung, die Deadline für die Formel-1-Regeln ab der Saison 2021 um einige Monate zu verschieben

Es hatte sich bereits angebahnt, nun hat die Formel 1 es offiziell bestätigt: Die neuen Regeln für die Jahre ab 2021 kommen erst im Oktober. Ursprünglich lag die Deadline bei Ende Juni. Bei einem Treffen in Paris am Donnerstag hat man sich allerdings darauf geeinigt, den Termin um ein paar Monate nach hinten zu verschieben. Es heißt, die Entscheidung sei einstimmig gewesen.

Bei dem Meeting waren neben FIA, Liberty Media und den Teambossen auch Fahrer eingeladen. Neben Weltmeister Lewis Hamilton fanden auch Nico Hülkenberg und Ex-Pilot Alexander Wurz ihren Weg nach Paris. Außerdem waren Technikchefs der Teams und Vertreter von Pirelli anwesend. Am Ende des Tages konnte man sich auf eine Verschiebung verständigen.

Bereits am vergangenen Wochenende wollte man die Teams im Rahmen des Großen Preises von Kanada dazu bringen, einer neuen Deadline zuzustimmen. Während sich vor allem die großen Teams dafür aussprachen, gab es aber auch Gegenstimmen. So befürchtete man beispielsweise, dass Ferrari und Co. den Prozess bewusst in die Länge ziehen und damit blockieren möchten.

Vor allem Renault zählte zu den großen Skeptikern. Nun stimmten aber auch die Franzosen zu, wie ein Statement der Formel 1 verrät. "Es wurde einstimmig beschlossen, die Präsentation der technischen, sportlichen und finanziellen Regeln für die Formel-1-Saison 2021 und darüber hinaus bis Ende Oktober 2019 zu verschieben", heißt es in dem Statement wörtlich.

Obwohl die wichtigsten Dinge bereits geklärt seien, habe man "im Interesse des Sports" entschieden, sich noch etwas mehr Zeit "für weitere Verbesserungen und zusätzliche Beratung" zu lassen. Für die kommenden Monate sind daher weitere Treffen der Beteiligten geplant. Zuvor hatte es zum Beispiel von Ferrari Kritik gegeben, dass die vorgeschlagenen Regeln noch nicht ausgereift genug seien.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber Ruben Zimmermann