Verstappen gegen Spa-Rückkehr 2021: "Sind schon zu viele Rennen"

Könnte die Formel 1 in diesem Jahr noch einmal in Spa fahren, sollten andere Rennen wegen Corona ausfallen? Das sagen die Fahrer

Verstappen gegen Spa-Rückkehr 2021: "Sind schon zu viele Rennen"

Nicht nur die Fans vor Ort und an den Bildschirmen blieben am Sonntag enttäuscht zurück, auch die Formel-1-Fahrer bedauerten es, dass das Rennen in Spa-Francorchamps nicht wie geplant stattfinden konnte. Doch was wäre, wenn die Königsklasse im Laufe des Jahres einfach nach Belgien zurückkehrt und ein zweites, dann richtiges Rennen austrägt?

Im Zuge der aktuellen Situation weltweit aufgrund der Corona-Pandemie ist jeder Kalenderentwurf mit Vorsicht zu genießen. Im Rahmen des Wochenendes in den Ardennen veröffentlichte die Formel 1 zwar einen neuen Plan für die verbleibende Saison, doch ist völlig unklar, wie sich die Pandemie etwa in den amerikanischen Ländern entwickeln wird.

Schon im Vorjahr rückten europäische Veranstaltungsorte wie etwa Mugello oder auch der Nürburgring in den Kalender, weil andernorts nicht gefahren werden konnte. Wäre Belgien also eine mögliche Alternative? "Wenn wir ein Ersatzrennen brauchen, hätte ich nichts dagegen, hierher zurückzukommen", sagt George Russell.

Hamilton: Ohne Regen komme ich gerne zurück

Für den Williams-Piloten gehört die Veranstaltung in Belgien und die Ardennen-Achterbahn selbst zu den "besten Rennen und besten Strecken der Welt", sagt er. "So viele Fans, die die Formel 1 lieben die in Belgien oder in der Nähe leben, konnten nicht das sehen, wofür sie hergekommen sind. Vielleicht wäre das eine Entschädigung", meint Russell.

Auch Lewis Hamilton würde "absolut zurückkommen. Ich liebe es, hier zu sein. Wenn wir also ein Fenster finden, in dem es nicht regnet und den Fans ein freies Rennen geben können, wäre das großartig", sagt der Weltmeister. Doch hier hakt Russell direkt ein. Belgien ohne Regen? "Wenn wir auf ein Fenster warten, in dem es nicht regnet, könnten wir nie in Spa fahren", scherzt er.

Deutlich rationaler sieht Max Verstappen die Situation - obwohl Belgien sein Geburtsland und das Rennen in Spa für ihn ein zweites Heimrennen ist. "Es sind schon zu viele Rennen, also sollten wir uns die richtigen Strecken aussuchen. Vor allem natürlich die guten, aber wieder hierher zurückzukommen, das sehe ich nicht, vor allem, weil wir schon 22 Rennen haben", sagt Verstappen.

Sainz schlägt Doppel-Veranstaltung 2022 vor

Carlos Sainz macht hingegen einen anderen Vorschlag. Auch, um die Fans zu entschädigen, sollte Belgien im kommenden Jahr einfach zweimal im Kalender auftauchen. "Es waren schwierige Jahre mit COVID. Vergangenes Jahr gab es keine Zuschauer, dieses Jahr kommt man nach Spa, die Tribünen sind fast voll, wie viel Prozent auch immer. Es wäre toll gewesen, ihnen eine Show zu bieten", sagt der Spanier.

Er ergänzt: "Ich sehe keine Lösung, außer, dass man ihnen nächstes Jahr zwei Rennen bietet oder so etwas."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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