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Verstappen: "Glaube nicht, dass wir in Melbourne um den Sieg kämpfen"

Weltmeister Max Verstappen spricht über die Schwächen des neuen RB21 und kommt zu dem Schluss, dass Red Bull aktuell wohl nicht aus eigener Kraft siegfähig ist

Verstappen: "Glaube nicht, dass wir in Melbourne um den Sieg kämpfen"

Max Verstappen fürchtet, dass Red Bull vor einem schwierigen Saisonstart steht

Foto: LAT Images

"Im Moment gibt es nur ein Team, und das ist orange", antwortet Max Verstappen auf die Frage, wie viele Teams 2025 seiner Meinung nach um beide WM-Titel in der Formel 1 kämpfen können. Denn nach den Testfahrten in Bahrain ist der Niederländer der Ansicht, dass McLaren aktuell "klar vorne" ist.

"Wenn man sich die Rundenzeiten anschaut, dann ist McLaren meiner Meinung nach der Favorit. Auf unserer Seite lief nicht alles ganz glatt, aber andererseits haben wir einige Ideen, wie wir uns verbessern können", so Verstappen im Rahmen der Saisoneröffnung des niederländischen Formel-1-Senders Viaplay.

Die komplette Saison will der amtierende Weltmeister zwar noch nicht abschreiben, doch er betont: "Ich glaube nicht, dass wir schon in Melbourne um den Sieg kämpfen können. Aber ich hoffe, dass wir uns in den ersten paar Rennen noch verbessern können."

Verstappens Aussagen decken sich mit den Eindrücken von Technikchef Pierre Wache nach dem Bahrain-Test. "Ich bin nicht so zufrieden, wie ich sein könnte", hatte dieser dort erklärt und eingeräumt: "Das Auto hat nicht immer so reagiert, wie wir es uns gewünscht haben."

"Vielleicht haben wir in Bahrain etwas mehr erwartet", sagt nun auch Verstappen, "obwohl man nach dem Test mehr Zeit hat, alle Daten durchzugehen. Auf dieser Basis kommt man dann wieder zu bestimmten Schlussfolgerungen", erklärt der Weltmeister.

 

Red Bull kämpft noch immer mit den gleichen Problemen

Heißt: Er geht davon aus, dass es dank der in Bahrain gesammelten Daten in Australien in einer Woche bereits "ein bisschen besser" laufen sollte. Das wird seiner Meinung nach aber noch nicht genug sein, um gleich beim Saisonauftakt ganz vorne angreifen zu können.

Denn zwar fühle sich das neue Auto am Kurveneingang und in der Kurvenmitte besser als sein Vorgänger an. "Aber auf der anderen Seite gibt es immer noch Probleme mit den Randsteinen und mit den Bodenwellen", verrät Verstappen über den RB21.

"Über die Randsteine und Bodenwellen liegt unser Auto richtig schlecht", hatte der Weltmeister im vergangenen Jahr über den RB20 gesagt. Obwohl sich der neue Bolide etwas besser anfühlt, scheint man dieses Problem also noch immer nicht komplett gelöst zu haben.

Zudem neige auch der RB21 zum Untersteuern. "Das könnte auch besser sein", grinst Verstappen, wobei er auch gesteht, dass das Auto für den Fahrer "nie gut genug" sei und man immer etwas verbessern könne.

In Melbourne wird sich beim ersten Rennen 2025 zeigen, ob Verstappens Punkte also lediglich Kritik auf hohem Niveau sind - oder ob Red Bull tatsächlich in der Verfolgerrolle in die neue Saison startet.

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