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Verstappen hadert: Meine Füße sind sogar von den Pedalen geflogen

Max Verstappen musste sich im Sprint-Qualifying von Kanada mit Rang sieben begnügen und hadert mit der Fahrbarkeit seines Red Bulls

Verstappen hadert: Meine Füße sind sogar von den Pedalen geflogen

Red Bull steht im Sprint nur in Startreihe vier

Foto: Getty Getty

Bei Red Bull und Max Verstappen ist der erhoffte Sprung nach vorne erst einmal ausgeblieben. Der viermalige Weltmeister musste sich im Sprint-Qualifying in Kanada (Formel 1 2026 live im Ticker verfolgen) mit Rang sieben begnügen und startet damit am Samstag neben seinem Teamkollegen Isack Hadjar aus der vierten Startreihe in den Sprint.

Sein Rückstand auf Polesetter George Russell im Mercedes betrug dabei wieder einmal mehr als eine halbe Sekunde.

Dabei hatte die Qualifikation für den Red-Bull-Piloten durchaus positiv begonnen: Verstappen war als Dritter durch SQ1 gekommen, hatte dann allerdings ein paar Probleme in SQ2 und konnte seine Zeit nicht mehr halten - als Neunter schaffte er es gerade so in den letzten Abschnitt.

Dort schien es für ihn zunächst auch wieder zu laufen: Auf den Soft-Reifen lag er nach dem ersten Versuch auf Rang vier, doch während einige seiner Konkurrenten im letzten Versuch zulegen konnten, gelang Verstappen das nicht, sodass er noch bis auf Rang sieben zurückgereicht wurde.

"Ich bin nicht überrascht", sagt er über die Tatsache, dass McLaren und Ferrari ihn noch überflügeln konnten. Denn sein Gefühl im Auto sei nicht besonders gut gewesen. "Ich hatte extreme Probleme mit dem Fahrverhalten des Autos", gibt er zu.

"Über all die Bodenwellen hinweg konnte ich einfach kein Vollgas geben. Meine Füße sind tatsächlich sogar von den Pedalen geflogen", beschreibt er seine Schwierigkeiten. "Das hat es einfach sehr schwer gemacht, konstant zu sein, und das ist etwas, das wir untersuchen müssen."

Set-up-technisch hat es für Red Bull bislang einfach nicht geklappt. Der erhoffte Sprung vom Training zum Sprint-Qualifying blieb zumindest aus. "Für den Sprint sitzen wir jetzt natürlich damit fest, aber ja, wir müssen da ein paar andere Dinge verstehen und hoffentlich läuft es dann für das Qualifying ein bisschen besser."

Der Parc ferme wird vor dem Qualifying noch einmal geöffnet, was bedeutet, dass Red Bull das Wochenende theoretisch immer noch herumreißen kann. Laut Technikchef Pierre Wache hat das Team zumindest schon einige Ideen, wo man den Hebel ansetzen muss.

"Wir haben eine Richtung gesehen, in die wir gehen müssen, aber es war ziemlich schwierig, den Reifen dorthin zu bekommen, wo wir ihn haben wollen. Das Sprint-Qualifying lief nicht wie erhofft. Wir hatten bei Max ein Problem, durch das sich die Fahrzeug-Performance im Laufe der Session verschlechtert hat - das müssen wir erst noch verstehen", sagt er.

"Ich glaube, wir hätten mehr Performance parat gehabt, aber wir waren heute einfach nicht in der Lage, sie abzurufen."

Pirelli hat durchblicken lassen, dass die Strecke in Montreal am Freitag extrem wenig Grip bot und es den Fahrern schwerfiel, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Das erklärt auch, warum fast alle im SQ3 zwei schnelle Runden auf den Soft-Reifen absolvierten.

Für Red Bull liegt der Fokus nun auf zwei Dingen: Die Reifen am Samstag in ein besseres Arbeitsfenster zu bekommen und die Probleme mit dem Fahrverhalten in den Griff zu kriegen, damit Verstappen und Hadjar sich weiter ans Limit herantasten können.

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