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Verstappen: Mache mir keine Sorgen, aber die anderen bringen mehr Upgrades

Max Verstappen bekommt Druck von der Konkurrenz - Der Niederländer fordert mehr Upgrades von Red Bull - Das Team steckt in der Zwickmühle

Verstappen: Mache mir keine Sorgen, aber die anderen bringen mehr Upgrades

Max Verstappen hat in der Formel-1-Saison 2024 mit Red Bull bisher alle bis auf drei Rennen gewonnen, zuletzt im spanischen Barcelona. Dennoch spürt der in der Gesamtwertung führende Niederländer den Druck, den McLaren, Ferrari und Mercedes mit ihren Fahrzeugentwicklungen auf das österreichische Team ausüben. Der Weltmeister fordert deshalb mehr Tempo bei den Red-Bull-Upgrades, doch das Team steckt in einem Dilemma.

Die frühe Dominanz bröckelt, denn McLaren hat in Sachen Pace mächtig zugelegt. Lando Norris wurde zuletzt zweimal in Folge Zweiter und holte in Miami seinen ersten Formel-1-Sieg. Der Brite liegt zwar noch 69 Punkte hinter Verstappen, aber McLaren hat das Zeug, Red Bull Paroli zu bieten. Ferraris Charles Leclerc liegt mit 71 Punkten Rückstand auf Verstappen an dritter Stelle. Der Monegasse gewann zum ersten Mal sein Heimrennen im Fürstentum.

Obwohl Verstappen nach Leclercs Monaco-Sieg in Kanada und Spanien zwei weitere Rennen gewann, muss das Team noch zulegen, um den Titel sicher nach Hause zu bringen. Verstappen sagt: "McLaren ist seit einigen Wochen sehr stark. Es ist nicht so, dass ich mir plötzlich Sorgen mache, aber ich sage, dass wir mehr Leistung aus unserem Auto herausholen müssen. Das weiß auch das Team."

"Es sieht so aus, als ob die anderen [Teams] mehr Upgrades bringen als wir", fährt der aktuelle Weltmeister fort. "Daran müssen wir arbeiten, denn wir müssen unser eigenes Auto verbessern." Stillstand sieht Verstappen nicht, allerdings würde die Konkurrenz derzeit größere Schritte nach vorne machen als sein eigener Rennstall.

Red Bulls Chefingenieur Paul Monaghan reagiert in Spanien auf Verstappens Kritik, stellt aber fest, dass das Team an eine Grenze gestoßen sei. "Im Moment sind wir asymptotisch", sagt er. Das bedeutet, dass das Team bereits nahe am Limit ist, weshalb Upgrades nicht mehr den großen Effekt haben wie bei anderen Teams, die noch deutlich mehr Luft nach oben haben.

"Die Regeln sind restriktiv, das Budgetlimit ist restriktiv", so der Ingenieur. "Ich kann mich ewig darüber beschweren, aber das würde uns unnötig langweilen. Aber wegen der Regeln sind wir asymptomisch." Zudem müsse Red Bull die richtige Balance finden, wann der Fokus auf die Autos für die Saisons 2025 und 2026 gelegt wird.

"Wir müssen als Team entscheiden, was wir in 2025 investieren und dann müssen wir für 2026 bereit sein", so Monaghan. Ab 2026 wird es in der Formel 1 ein neues technisches Reglement geben, das die Entwicklung auf den Kopf stellen wird. Red Bull fragt sich, ob die Entwicklungen für 2024 und 2025 überhaupt für 2026 genutzt werden können. Es stellt sich also die Frage, wo der Fokus liegen soll.

"Das ist unser Problem, unsere Entscheidung und unser Kompromiss", sagt Monaghan. "Aber es gibt neun weitere Teams in der Boxengasse, die das gleiche Dilemma haben." Teamchef Christian Horner sieht die aktuelle Situation hingegen weniger kritisch: "Wenn wir 2023 ignorieren, sehen wir ein großartiges Jahr. 2023 war eine Ausnahme und das ist normal. Das ist die Formel 1."

"Es ist völlig normal, dass es große Teams und große Fahrer gibt und dass es Wettbewerb gibt", so Horner weiter. "Der Vorteil eines stabilen Reglements ist immer, dass sich alle annähern. Als ich in die Formel 1 kam, sagte Ron Dennis damals: 'Wenn ihr enges Racing wollt, dann rührt nichts an, denn dann rücken alle näher zusammen.' Das sehen wir jetzt. 2026 wird das wieder zerschlagen werden."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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