Verstappen stichelt: "Verstehe, warum du kein F1-Teamchef mehr bist"
Jos Verstappen stichelt in den sozialen Medien gegen Günther Steiner - Zuvor hatte es bereits Ärger zwischen Sohn Max und Ex-F1-Pilot Juan Pablo Montoya gegeben
Max Verstappen und sein Vater Jos im Formel-1-Fahrerlager
Foto: LAT Images
Gerade erst gab es Ärger zwischen Max Verstappen und Juan Pablo Montoya, da nimmt sich Max' Vater Jos den nächsten Formel-1-Experten zur Brust. In den sozialen Medien hat der Niederländer gegen den langjährigen Haas-Teamchef Günther Steiner gestichelt.
Der 54-Jährige kommentierte auf X einen Beitrag, in dem Steiner mit den Worten zitiert wurde, dass Max Verstappen das Formel-1-Reglement 2026 wahrscheinlich nur deshalb noch möge, weil er aktuell nicht gewinnt.
Konkret sagte Steiner im Red Flags Podcast nach dem Kanada-Rennen, bei dem Verstappen Dritter wurde: "Max Verstappen war etwas glücklicher, weil er auf dem Podium war. Wenn er gewonnen hätte, wäre er wohl richtig glücklich. Es wären die besten Regeln aller Zeiten."
Auch wenn Steiner diese Aussagen mit einem Augenzwinkern traf, antwortete Jos Verstappen darauf mit dem folgenden Eintrag: "Hallo Günther. Ich verstehe, warum du kein Formel-1-Teamchef mehr bist. So wie du redest."
Steiner war von 2014 bis 2024 Teamchef bei Haas, musste anschließend allerdings Platz für den aktuellen Teamboss Ayao Komatsu machen. Seit Ende 2025 ist er in der MotoGP aktiv, wo er mit einem Konsortium das Tech3-Team übernommen hat.
Trotzdem ist Steiner in der Formel 1 auch weiterhin ein gefragter Experte. Für seine Aussage über Max Verstappen bekommt er allerdings nicht nur von Vater Jos Gegenwind, sondern zum Beispiel auch von Daniel Juncadella, der in diesem Jahr Verstappens Teamkollege beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring war.
Er schreibt in den sozialen Medien über den viermaligen Weltmeister: "Der Kerl warnt schon seit 2023 alle vor den neuen Regeln. Aber der Chef des Konsortiums, das das Tech3-MotoGP-Team übernommen hat, weiß es besser."
Tatsächlich gehört Verstappen zu den Leuten im Paddock, die dem neuen 2026er-Reglement bereits vor Jahren skeptisch gegenüberstanden. Bereits 2023 sagte er beispielsweise, dass das Reglement "zu kompliziert" sei und sich "merkwürdig" anfühlen werde.
Weil der Niederländer die Regeln auch in diesem Jahr bereits mehrfach öffentlich kritisierte, schlug Juan Pablo Montoya kürzlich eine Rennsperre für Verstappen vor. Dieser konterte zuletzt im Gespräch mit De Telegraaf und sagte, dass Montoya "viel Unsinn" erzähle.
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