Verstappen-Zukunft: Warum Teamchef Laurent Mekies zuversichtlich ist
Laurent Mekies ist weiterhin zuversichtlich, dass Max Verstappen die Formel 1 nicht verlassen wird - Er glaubt an eine Einigung im Hinblick auf die Motorenregeln
Arbeiten Max Verstappen und Laurent Mekies auch 2027 weiter zusammen?
Foto: Getty Getty
Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies ist optimistisch, dass die FIA die erforderlichen Anpassungen an den Formel-1-Powerunits vornehmen wird, damit Max Verstappen auch in der Saison 2027 in der Königsklasse an den Start geht.
Der viermalige Weltmeister ist einer der größten Kritiker des aktuellen Formel-1-Reglements, das seit dieser Saison eine nahezu 50:50-Aufteilung zwischen Verbrennungs- und Elektroantrieb vorsieht.
Die FIA versucht momentan, für 2027 eine 60:40-Aufteilung umzusetzen, was Verstappen unterstützt. Audi, Ferrari und Honda sollen allerdings dagegen gestimmt haben, in der Hoffnung, eine Umsetzung bis 2028 zu verzögern.
Dadurch ist die Anpassung der Regeln gefährdet, da unter den Herstellern eine Supermehrheit erforderlich ist. Gleichzeitig hat Verstappen angesichts seiner laufenden GT3-Aktivitäten seine Rücktrittsdrohungen erneuert.
Mekies geht jedoch davon aus, dass sich die Motorenhersteller letztlich im Sinne des Sports einigen werden, sodass Verstappen seinen kompletten Vertrag bei Red Bull, der noch bis 2028 läuft, erfüllen dürfte.
"Ich bin optimistisch, dass wir die richtigen Lösungen finden werden", betont der Franzose und erklärt: "Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Mehrheit finden, die einer Verbesserung des Rennsports zustimmt."
Mekies: Sport sollte über eigenen Interessen stehen
"Denn wenn es um das geht, was für den Sport wichtig ist, glaube ich, dass wir irgendwann alle beiseitelegen werden, welche Auswirkungen es möglicherweise auf unsere eigene Wettbewerbsfähigkeit hat, um einen Schritt in die richtige Richtung für den Sport zu machen."
"Ich denke, letztlich werden wir diesen Punkt erreichen", so Mekies. Die FIA plant, die Änderung durch eine Erhöhung des Kraftstoffdurchflusses und der Tankkapazität sowie eine Reduzierung des Energieeinsatzes umzusetzen. Dies würde die Teams jedoch zu grundlegenden Änderungen am Chassis zwingen.
Damit sind letztlich auch finanzielle Hürden verbunden, und der Weltverband könnte Kompromisse eingehen, etwa schrittweise Hardware-Anpassungen oder eine Verkürzung der Renndistanzen auf besonders energieintensiven Strecken.
"Ich glaube nicht, dass die Höhe der Investitionen im Verhältnis zur Größe des Sports relevant ist", sagt Mekies jedoch. "Anders gesagt: Wir sollten das ein für alle Mal lösen und nicht immer wieder darüber diskutieren müssen", fügt er hinzu.
"Wir sehen einen fantastischen Kampf auf der Strecke. Es gibt viele positive Aspekte und vieles, was großartig ist an dem, was wir derzeit erleben. Ich denke, es gibt einen Bereich, den wir verbessern wollen - und das sollten wir ein für alle Mal tun."
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