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Verzweifelte Attacke: Ocon entschuldigt sich bei Colapinto nach China-Kollision

Nach Strategiepech kollidieren Esteban Ocon und Franco Colapinto in Shanghai - Der Haas-Pilot übernimmt die Schuld und entschuldigt sich

Verzweifelte Attacke: Ocon entschuldigt sich bei  Colapinto nach China-Kollision

Esteban Ocon räumte Franco Colapinto beim Großen Preis von China ab

Foto: LAT Images

Beim Großen Preis von China 2026 kam es im Mittelfeld zu einer Kollision zwischen Esteban Ocon und Franco Colapinto. Nach einem strategisch komplizierten Rennen endete ihr direkter Zweikampf mit einer Berührung - für die Ocon anschließend klar die Verantwortung übernahm.

Die beiden Fahrer hatten bereits über weite Strecken des Rennens miteinander gekämpft. Doch ausgerechnet nach den Boxenstopps eskalierte das Duell: Ocon versuchte in der engen ersten Kurvenkombination des Shanghai International Circuit eine Attacke, traf dabei jedoch das Heck des Alpine.

"Ich habe die ganze Zeit mit Franco gekämpft, deshalb liegt der Fehler bei diesem letzten Zwischenfall klar bei mir", gibt der Haas-Pilot anschließend offen zu.

Safety-Car bringt beide Strategien durcheinander

Der Grundstein für das spätere Duell wurde bereits früh im Rennen gelegt. Beide Fahrer waren auf den harten Reifen gestartet und wurden vom Safety-Car-Timing überrascht. Nachdem Lance Stroll im Aston Martin ausgerollt war, rückte das Safety-Car aus - allerdings zu einem Zeitpunkt, an dem ein Boxenstopp für Ocon und Colapinto strategisch wenig Sinn ergab.

Beide entschieden sich daher, draußen zu bleiben und ihre geplante Einstoppstrategie später umzusetzen. Das führte jedoch dazu, dass sie im weiteren Rennverlauf stark gegeneinander positioniert waren.

Ocon kam schließlich zuerst an die Box, während Colapinto wenige Runden später stoppte. Dadurch kam der Alpine-Pilot mit frischeren Reifen wieder auf die Strecke - direkt vor dem Haas.

Angriff in der Schneckenkurve

Die entscheidende Szene spielte sich unmittelbar nach Colapintos Boxenstopp ab. In seiner Outlap traf er erneut auf Ocon - und der Franzose wollte die Position offenbar sofort zurückerobern. In der engen "Schnecken"-Passage der ersten Kurvenkombination setzte Ocon zum Angriff an. Doch der Versuch war zu optimistisch.

"Ich war ein bisschen überoptimistisch und die Lücke war eigentlich nicht da", gestand er. "Da war nur noch ein Punkt zu holen, also habe ich alles riskiert. Aber so hätte es nicht enden dürfen." Ocon traf den Alpine am rechten Hinterrad, wodurch bei Colapinto ein Loch im Fahrzeugboden entstand - ein Schaden, der die Aerodynamik massiv beeinträchtigte.

Colapinto verliert Performance

Der Argentinier erklärt später, wie stark sich die Berührung auf sein Auto auswirkte. "Er hat mich am rechten Heck getroffen", sagt Colapinto. "Ich hatte danach ein großes Loch im Unterboden, das war natürlich nicht gut für die Performance und auch nicht für die Balance."

Trotz der Schäden brachte der Alpine-Pilot sein Auto noch ins Ziel - verlor jedoch wertvolle Zeit im Kampf um weitere Punkte. "Wir haben dadurch etwas Abtrieb verloren und hatten am Ende nicht mehr genug Pace oder Runden, um Carlos Sainz noch einzuholen", erklärt Colapinto.

Entschuldigung nach dem Rennen

Die Situation zwischen beiden Fahrern wurde jedoch schnell geklärt. Ocon suchte direkt nach dem Rennen das Gespräch mit seinem Konkurrenten. "Ja, ich habe mich bei ihm entschuldigt", bestätigt der Franzose. "Ich habe ihm gesagt, dass ich froh bin, dass er noch einen Punkt geholt hat, weil er heute ein gutes Rennen gefahren ist."

Auch Colapinto zeigt sich nach dem Gespräch versöhnlich. "Er kam zurück und hat sich entschuldigt", sagt der Alpine-Pilot. "Wir hatten ein gutes und enges Rennen miteinander - am Ende ist es leider nicht gut ausgegangen, aber alles ist in Ordnung."

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