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Vettel: Zukunft in der Formel 1 hängt von neuen Regeln ab

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Vettel: Zukunft in der Formel 1 hängt von neuen Regeln ab
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Über die Zukunft von Sebastian Vettel wird viel spekuliert, zumal seine Entscheidung auch von den Formel-1-Regeln 2021 abhängen wird, wie er nun bestätigt

Sebastian Vettel gibt zu, dass die neuen Formel-1-Regeln ab 2021 die Entscheidung über seine Karriere-Zukunft mitbestimmen werden. Der Ferrari-Vertrag des 32-Jährigen läuft Ende 2020 aus. Und sollte das Reglement in die seiner Meinung nach falsche Richtung gehen, ist im Hinblick auf 2021 vieles möglich - bis hin zum Rücktritt, glauben manche.

Vettel gibt zu, dass die neuen Regeln "sicher" einen Einfluss auf seine Zukunft haben werden: "Ich weiß natürlich nicht, wie lange diese neuen Regeln dann bleiben sollen (voraussichtlich zunächst bis 2025; Anm. d. Red.), aber mein Vertrag läuft nächstes Jahr aus. Alles danach fällt unter die neuen Regeln. Da werde ich mir das natürlich anschauen."

Der viermalige Weltmeister hat sich in der Vergangenheit mehrmals als Gegner der Hybridmotoren geoutet, würde am liebsten zu traditionellen Saugmotoren zurückkehren. Dass selbst bei harmlosen Rad-an-Rad-Kämpfen teilweise hart durchgegriffen und gestraft wird, stört ihn ebenso. Nach dem aberkannten Sieg beim Grand Prix von Kanada war seine Stimmung am Tiefpunkt.

Die neuen Regeln sieht er aber als "riesige Chance", den Sport besser zu positionieren. Und: "Es ist ja auch nicht so, dass alles ganz furchtbar ist. Das müssen wir auch klar sagen. Es ist eine Gratwanderung, aber Veränderung bedeutet immer auch Chance. Und wir müssen danach trachten, dass es besser wird und nicht schlechter."

Vettel: Racing wichtig, Optik weniger

Wichtig ist Vettel vor allem: "Wir Fahrer setzen uns dafür ein, dass die Dinge simpel bleiben. Und wir wollen engeres Racing. Aus unserer Seite ist ganz klar sekundär, wie die Autos letztendlich aussehen. Wenn das Racing gut ist, werden wir auch die Autos schön finden", grinst er.

Das neue Reglement, das ab 2021 in der Formel 1 greifen wird, hätte eigentlich längst verabschiedet werden sollen. Weil sich die Teams mehr Bedenkzeit erbeten haben, wird es jedoch erst im Oktober veröffentlicht. Dann kann sich Vettel Gedanken darüber machen, ob er über 2020 hinaus Lust darauf hat, Grand-Prix-Sport zu betreiben.

Sein Teamchef Mattia Binotto macht sich keine Sorgen darüber, dass Vettel unter Umständen schon Ende 2019, also ein Jahr vor Ablauf seines Vertrags, die Karriere beenden oder Ferrari verlassen könnte. Vettel sei immer noch hungrig, betont Binotto im Interview mit der 'Bild am Sonntag': "Er hat sein Ziel, Weltmeister mit Ferrari zu werden, nicht aus den Augen verloren."

 

Binotto glaubt: Vettel genauso hungrig wie früher

"Man sieht das zum Beispiel daran, wie akribisch er daran arbeitet zu verstehen, warum er einmal langsamer ist als sein Teamkollege. Wo kann er sich verbessern, was lief falsch? Darauf achtet er genau", erklärt der Italiener.

Die übrigens auch im Formel-1-Podcast 'Starting Grid' diskutierte These, dass Vettel nicht mehr so hungrig sein könnte wie in früheren Jahren, weil er Niederlagen inzwischen wesentlich gelassener wegsteckt, wischt Binotto als Unsinn vom Tisch: "Das hat nichts mit fehlendem Hunger zu tun, sondern ist einfach Reife. Sebastian ist keine 20 mehr, sondern 32."

"Er hat so viele Jahre in der Formel 1 auf dem Buckel, er geht mit dem Druck jetzt viel gelassener um", unterstreicht der Italiener - und zieht Parallelen zwischen Vettel und Michael Schumacher: "Beide sind Arbeitstiere und nicht nur Fahrer, sondern Anführer ihres Teams."

Dass Vettel genau daran zerbrechen könnte, glaubt Binotto übrigens nicht: "Sebastian betont ja selbst immer wieder, dass Michael sein Vorbild ist. Er verfolgt den Traum, es Michael bei Ferrari nachzumachen. Aber im Auto spielt das für ihn keine Rolle."

Mit Bildmaterial von LAT.

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