Vier statt sechs LKWs: McLaren präsentiert neues Engineering Centre

McLaren präsentiert beim Formel-1-Rennen in Belgien sein umgebautes Engineering Centre, mit dem das Team seinen CO2-Fußabdruck verringern will

Vier statt sechs LKWs: McLaren präsentiert neues Engineering Centre

Pünktlich zum ersten Formel-1-Rennen nach der Sommerpause in Belgien hat McLaren sein neues und nachhaltigeres Paddock Engineering Centre eingeweiht. Mit diesem will der Rennstall nicht nur die Arbeitsbedingungen seiner Ingenieure und Mechaniker verbessern, sondern auch den eigenen CO2-Verbrauch senken.

Denn die neue Einrichtung benötigt nicht mehr sechs LKWs, um von Strecke zu Strecke gefahren zu werden, sondern nur noch vier. Um dies zu erreichen, arbeitete McLaren eng mit der Firma Schuler zusammen, die zu den Experten im Bereich der Motorsport-Trucks gehört.

"Wir wollten eine Einheit haben, die unsere Marke und unser Team aus Marketingsicht richtig präsentiert", sagt Teamchef Andreas Seidl. Dazu gehöre auch ein verstärkter Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit. "Wir wollten auch eine nachhaltigere Lösung haben. Nachhaltiger im Bereich der Finanzen, aber auch beim CO2-Fußabdruck", erklärt er.

Teil umfangreicher Investitionen

Das neue Centre erlaubt es dem Team, den Raum im Paddock besser zu nutzen. Es ist Teil eines größeren Investitionspakets des Teams in die eigene Infrastruktur. "Ich bin sehr glücklich, dass es Schritt für Schritt vorangeht, nachdem wir bereits unser Motorhome, das 'Brands Centre', überarbeitet haben", sagt Seidl.

McLaren Motorhome

Das "Brand Centre" wurde umgebaut

Foto: Motorsport Images

Die neue Hospitality wurde nach umfangreichen Renovierungen zum Monaco-Grand-Prix unter dem neuen Namen "Team Hub" eingeführt. Zuvor gehörte der riesige Palast seit 2007 zum Formel-1-Paddock. Doch im Zuge der aufkommenden Diskussionen um mehr Nachhaltigkeit speckte das Team die Gebäudestruktur ab. Statt 17 Lastwagen werden seither nur acht zum Transport benötigt.

Vom neuen Engineering Centre erhofft sich McLaren auch ein besseres Umfeld, um das Maximum aus dem Auto herauszuholen. Denn externe Updates am MCL35M wird es kaum noch geben im Saisonverlauf.

"Wir nähern uns definitiv den letzten Verbesserungen in den kommenden Rennen", sagt Seidl. In Belgien werden Updates an den Bremsschächten ausprobiert, viel mehr ist nicht geplant. Es gehe darum, "zu versuchen, mehr aus dem Auto herauszuholen, wie es jetzt ist, indem wir das Paket besser verstehen", so der Bayer.

Mit Bildmaterial von Glenn Dunbar / Motorsport Images.

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