Vom FIA-Job zu Alpine: Stellvetretender Technikchef vorgestellt
Mit Jason Somerville ist ein ehemaliges Mitglied der FIA-Technikabteilung ab sofort Teil des Alpine-Formel-1-Teams
Alpine erhält vor dem Großen Preis von Kanada illustren Zuwachs
Foto: Getty Images
Mit Jason Somerville ist der ehemalige Aero-Chef der FIA ab sofort offiziell Teil des Formel-1-Teams von Alpine. Der Startschuss für seinen neuen Job ist der 15. Mai 2026.
Zuvor hatte Somerville bei der FIA als Chef der Aerodynamik-Abteilung gearbeitet. Seine Rolle bei Alpine lautet "Stellvertretender Technischer Direktor". Technischer Direktor bleibt dabei weiterhin David Sanchez.
Unser Schwesterportal Motorsport.com hatte bereits im November des vergangenen Jahres über den Deal zwischen Somerville und Alpine berichtet. Dazu sei gesagt, dass Somerville auch abseits seiner Zeit bei der FIA kein unbeschriebenes Blatt in der Formel 1 ist.
Zuvor hatte der Aerodynamiker schließlich schon bei Williams, Toyota und Lotus gearbeitet. Beim Motorsport-Weltverband war Somerville unter anderem dafür verantwortlich, die aktuellen Regeln auf die Beine zu stellen.
"Ich war einige Jahre nicht mehr Teil eines kompetitiven Motorsportteams", so Somerville in der offiziellen Pressemitteilung. "Ich freue mich auf die Möglichkeit, wieder mitten ins Geschehen einzutauchen, Millisekunden zu jagen, mit unseren Konkurrenten um Punkte zu kämpfen und hoffentlich ein paar Pokale zu gewinnen."
Bei Alpine wird Somerville mit ein paar alten Weggefährten konfrontiert. Mit Managing Director Steve Nielsen hatte der Aerodynamiker etwa schon bei der FIA und im Management der Formel 1 zusammengearbeitet. Nach seinem Stint bei Toyota war Somerville in den frühen 2010ern zeitweise im Team Enstone präsent.
Bei Williams hat der 57-Jährige nicht nur an so manchen Formel-1-Boliden geschraubt. So trägt etwa der Le-Mans-Sieger von 1999, der BMW V12 LMR, die Handschrift des Briten. Tourenwagen-Fans können so manche Eigenschaften des legendären Volvo 850 aus der BTCC beim Aerodynamiker verorten.
Alpine steht in der Konstrukteurs-WM aktuell auf dem fünften Rang. Mit 23 Punkten auf dem Konto hat man damit bereits mehr Zähler gesammelt als in der gesamten Saison 2025.
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