Von der KI simuliert: So hätte das Rennen in Bahrain laufen können
Drei KI-Modelle simulieren das Formel-1-Rennen in Bahrain 2026 - mit überraschend klarem Ergebnis an der Spitze und spannender Unsicherheit im Mittelfeld
Fotomontage: George Russell im Mercedes W17 vor einem KI-Hintergrund
Foto: Getty Getty
Am 12. April hätte die Formel 1 den Grand Prix von Bahrain ausgetragen. Doch aufgrund der politischen Situation in der Region wurde das Rennen kurzfristig abgesagt. Deshalb bleibt die Frage: Wie wäre der geplante vierte Grand Prix der Formel-1-Saison 2026 ausgegangen? Wir haben mehrere KI-Modelle um Antworten gebeten. Genauer gesagt: ChatGPT, Gemini und Perplexity.
Die KI-Tools stützten sich für ihre Prognosen einerseits auf die bisherigen Saisonergebnisse von den Grands Prix in Australien, China und Japan. Zusätzlich haben wir weitere Daten bereitgestellt: das durchschnittliche Rundenzeit-Delta von Fahrern und Teams für Qualifying und Rennen, die Entwicklung der Rennpace von Australien bis Japan sowie Positionsveränderungen in der ersten Runde der bisherigen Rennen.
ChatGPT, Gemini und Perplexity haben außerdem die Streckencharakteristik des Bahrain International Circuits in ihre Berechnungen einfließen lassen: Der raue Asphalt mit Fokus auf gute Traktion und realistische Überholmöglichkeiten spricht laut ChatGPT "eher für Autos mit stabiler Longrun-Balance und effizientem Energieeinsatz".
Das Ergebnis ist eindeutig: Alle KI-Tools nennen Mercedes übereinstimmend als klaren Favoriten auf den Sieg beim Grand Prix von Bahrain - und sehen einheitlich den aktuellen WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli vorne. Auftaktsieger George Russell käme in allen Simulationen knapp hinter seinem Teamkollegen auf Platz zwei ins Ziel.
Dahinter zeigt sich das inzwischen gewohnte Bild: Ferrari und McLaren kämpfen um die Verfolgerpositionen hinter Mercedes.
Die Tools sind sich jedoch uneins darüber, wer Platz drei belegt: ChatGPT sieht Ferrari-Fahrer Charles Leclerc vorne, Gemini und Perplexity dagegen favorisieren McLaren-Fahrer Oscar Piastri für P3. Einig sind sich die KI-Plattformen darin, dass Leclerc und Piastri derzeit als stärker einzustufen sind als ihre jeweiligen Teamkollegen.
Max Verstappen würde in allen Simulationen für Red Bull in die Punkte fahren: bei ChatGPT und Gemini als Siebter, bei Perplexity als Sechster. Alpine-Fahrer Pierre Gasly erzielt ebenfalls in allen Simulationen einen Top-10-Platz, Audi-Fahrer Nico Hülkenberg bleibt nur bei Gemini ohne Punkte und nur ChatGPT sieht Haas in Bahrain gar nicht in den Punkterängen.
ChatGPT erklärt zusammenfassend: "Das wahrscheinlichste Bild ist ein Mercedes-Doppelsieg mit Antonelli knapp vor Russell. Die größte Unsicherheit liegt dahinter: Red Bull, Alpine, Haas und Audi könnten sich je nach Reifenabbau und Startphase stark mischen." Laut Gemini bilden Gasly, Hadjar, Bearman, Ocon und Hülkenberg den "Kern des Kampfes um die letzten Punktepositionen".
Gesamtranking aller KI-Tools:
1. Kimi Antonelli
2. George Russell
3. Oscar Piastri
4. Charles Leclerc
5. Lewis Hamilton
6. Lando Norris
7. Max Verstappen
8. Pierre Gasly
9. Isack Hadjar
10. Oliver Bearman
11. Esteban Ocon
12. Nico Hülkenberg
13. Liam Lawson
14. Franco Colapinto
15. Arvid Lindblad
16. Gabriel Bortoleto
17. Alexander Albon
18. Carlos Sainz
19. Fernando Alonso
20. Sergio Perez
21. Valtteri Bottas
22. Lance Stroll
Simulationsergebnis ChatGPT
1. Kimi Antonelli (Mercedes)
2. George Russell (Mercedes)
3. Charles Leclerc (Ferrari)
4. Lewis Hamilton (Ferrari)
5. Oscar Piastri (McLaren)
6. Lando Norris (McLaren)
7. Max Verstappen (Red Bull)
8. Pierre Gasly (Alpine)
9. Isack Hadjar (Red Bull)
10. Nico Hülkenberg (Audi)
11. Oliver Bearman (Haas)
12. Esteban Ocon (Haas)
13. Liam Lawson (Racing Bulls)
14. Arvid Lindblad (Racing Bulls)
15. Gabriel Bortoleto (Audi)
16. Franco Colapinto (Alpine)
17. Alexander Albon (Williams)
18. Carlos Sainz (Williams)
19. Fernando Alonso (Aston Martin)
20. Sergio Perez (Cadillac)
21. Valtteri Bottas (Cadillac)
22. Lance Stroll (Aston Martin)
Simulationsergebnis Gemini:
1. Kimi Antonelli (Mercedes)
2. George Russell (Mercedes)
3. Oscar Piastri (McLaren)
4. Charles Leclerc (Ferrari)
5. Lando Norris (McLaren)
6. Lewis Hamilton (Ferrari)
7. Max Verstappen (Red Bull)
8. Pierre Gasly (Alpine)
9. Isack Hadjar (Red Bull)
10. Oliver Bearman (Haas)
11. Esteban Ocon (Haas)
12. Franco Colapinto (Alpine)
13. Liam Lawson (Racing Bulls)
14. Arvid Lindblad (Racing Bulls)
15. Nico Hülkenberg (Audi)
16. Gabriel Bortoleto (Audi)
17. Alexander Albon (Williams)
18. Carlos Sainz (Williams)
19. Sergio Perez (Cadillac)
20. Valtteri Bottas (Cadillac)
21. Fernando Alonso (Aston Martin)
22. Lance Stroll (Aston Martin)
Simulationsergebnis Perplexity:
1. Kimi Antonelli (Mercedes)
2. George Russell (Mercedes)
3. Oscar Piastri (McLaren)
4. Charles Leclerc (Ferrari)
5. Lewis Hamilton (Ferrari)
6. Max Verstappen (Red Bull)
7. Lando Norris (McLaren)
8. Pierre Gasly (Alpine)
9. Nico Hülkenberg (Audi)
10. Esteban Ocon (Haas)
11. Oliver Bearman (Haas)
12. Isack Hadjar (Red Bull)
13. Franco Colapinto (Alpine)
14. Liam Lawson (Racing Bulls)
15. Alex Albon (Williams)
16. Gabriel Bortoleto (Audi)
17. Carlos Sainz (Williams)
18. Arvid Lindblad (Racing Bulls)
19. Fernando Alonso (Aston Martin)
20. Sergio Perez (Cadillac)
21. Valtteri Bottas (Cadillac)
22. Lance Stroll (Aston Martin)
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