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Von P10 auf P12 in letzter Runde: Trauriges Ende für Nico Hülkenberg

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Von P10 auf P12 in letzter Runde: Trauriges Ende für Nico Hülkenberg
Autor:
Co-Autor: Erwin Jaeggi
01.12.2019, 19:31

Renault-Pilot Nico Hülkenberg hätte in seinem letzten Formel-1-Rennen fast gepunktet, hätte das Rennen eine Runde früher geendet ...

Nico Hülkenberg verabschiedet sich mit Rang zwölf in Abu Dhabi vorerst aus der Formel 1. Der Deutsche lag bis zur letzten Rennrunde auf Punktekurs, wurde jedoch am Ende Opfer seiner Einstoppstrategie. Dennoch ist er "erleichtert" und blickt mit einem Lächeln im Gesicht auf seine 176 Rennen zurück.

"Ich fühle mich gut und erleichtert, denn jeder hat nur noch darüber gesprochen. Das ist ein bisschen ein komisches Gefühl gewesen. Aber ich bin glücklich, dass ich ein gutes Rennen gefahren bin", fasst Hülkenberg seine Emotionen nach dem Rennen zusammen.

Am Ende reichte es für ihn dennoch nicht für Punkte. Zu Rennbeginn war er noch guter Dinge, schließlich ging er von Rang neun ins Rennen. Renault entschied sich, den Deutschen auf eine Einstoppstrategie zu setzen. Er startete auf gebrauchten Softs aus Q2 und wechselte in Runde 18 auf den Medium.

"Hätte gut werden können, wäre da nicht Bottas gewesen"

"Das hätte echt gut werden können, wäre da nicht Bottas gewesen", analysiert der Deutsche. Der Mercedes-Pilot habe ihn "eine halbe oder eine ganze Runde" zu früh überholt. In der Frühphase wurde der Deutsche aufgrund der Boxenstopps der vor ihm liegenden Fahrer bis auf Platz vier gespült.

Bottas, der von hinten eine Aufholjagd gestartet hatte, ging in Runde 18 am Deutschen vorbei - kurz bevor dieser an die Box abbog. "Dadurch habe ich zwei Sekunden verloren. Und das waren ausgerechnet die zwei Sekunden, die gefehlt haben, um vor Lando nach meinem Stopp rauszukommen."

Hülkenberg kam eine halbe Sekunden hinter dem McLaren zurück auf die Strecke und studierte fortan das Heck des Briten. "Die Einstoppstrategie war hart, 30 Runden im Heckflügel von einem McLaren - da bleiben dir am Ende wenig Reifen über, haben wir gelernt. Aber so ist das", merkt er gegenüber 'RTL' an.

 

"Hätte ich die Position auf der Strecke ihm gegenüber gehabt und wäre ohne Verkehr gefahren, dann hätte die Strategie wohl super funktioniert mit Soft-Medium. Dann hätte es sich ausgezahlt, so lange auf dem Soft zu bleiben. Aber leider war das nicht möglich."

Nachsatz: "Fährst du 30 Runden in verwirbelter Luft, frisst dir das die Reifen auf. Die Pace war außerdem sehr hoch und Carlos und Daniel haben von hinten gepusht. Ich hatte also nie eine Phase, in der ich die Reifen hätte schonen können." Dafür habe er am Ende den Preis bezahlt.

Gegen Rennende lag er daher auf alten Medium-Reifen klar im Nachteil gegenüber Sergio Perez und Daniil Kwjat. Beide überholten ihn mit einem Overcut. Eine Zweistoppstrategie war daher auch keine Option mehr: "Nein, darüber haben wir nicht gesprochen."

Zwei Plätze in der letzten Runde verloren

"Ich hatte bereits Plätze gegen Perez und Kwjat verloren, weil die einfach den Reifenvorteil hatten. Das hätte uns auch nicht mehr vor die beiden gebracht." Er wollte versuchen, das "auszusitzen", was ihm auch fast gelang.

Hülkenberg rutschte auf Rang zehn ab, hinter ihm lauerte Carlos Sainz auf frischeren Medium-Pneus. Der Spanier wollte unbedingt in die Punkteränge, um den sechsten Platz in der Fahrer-Wertung zu holen. Der McLaren kam dem Renault in der allerletzten Runde immer näher und schlich sich mithilfe von DRS auf der ersten langen Geraden zwischen Kurve 7 und 8 an.

Auf der zweiten Gerade positionierte sich der McLaren zunächst auf der Außenseite, täuschte dort an, um schlussendlich doch noch auf der Innenbahn in Kurve 11 zu überholen. "Ich wollte noch kontern, doch Kurve 13 bin ich recht aggressiv angefahren. Da hätte ich mich fast noch gedreht, weil ich so hart über den Randstein gefahren bin."

 

Daher konnte schließlich auch noch Teamkollege Daniel Ricciardo am Deutschen vorbeigehen. "Das war am Ende aber auch egal, alles passiert einfach eine halbe Runde zu früh", muss er schmunzeln. "Wäre Bottas nicht von ganz hinten gestartet, wäre ich wohl an Lando vorbeigekommen und hätte jetzt sechs Punkte mehr."

Seine Strategie will er dennoch nicht als "Fehler" bezeichnen. "Leider hat es am Ende nicht gereicht für den Punkt. Am Ende haben meine Reifen zu stark abgebaut. Dennoch war das ein positives Rennen. Die Pace war gut und wir waren mittendrin im Kampf." Seine bislang letzte Saison beendet er auf WM-Rang 14 mit 37 Punkten gleichauf mit Daniil Kwjat.

"Ich bin mit einem guten Gefühl über die Ziellinie gefahren. Ich will mich auch beim Team bedanken für drei gute Jahre, zwar keine fantastischen, aber dennoch gute Jahre", schmunzelt der 32-Jährige bei 'Sky'. "Wir sind durch Höhen und Tiefen gemeinsam gegangen. Ich werde mit einem Lächeln auf meine Zeit hier zurückblicken."

 

Im Abschiedsinterview bei 'RTL' schildert er dann noch, wie er mit dem Rummel um seine Person an diesem Rennwochenende umging: "Ich war einfach froh, dass ich ins Auto steigen konnte, weil da hat man wirklich keinen, der einem im Gesicht steht und nachfragt. Da ist dann Ruhe und Frieden." Den Abu-Dhabi-Grand-Prix bezeichnet er als "würdiges" letztes Rennen.

Wie wird er nun die ersten Tage danach verbringen? "Es geht nach Hause. Ein paar Tage zu Hause die Füße hochlegen und verdauen und verarbeiten. Die Woche drauf geht die Abschiedstour dann weiter in der Fabrik in Enstone, in Viry bei den Franzosen. Danach wird es ruhig, ich lass es auf mich zukommen. In der Regel weiß ich in drei Tagen nicht, wo ich bin."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber Maria Reyer