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Vor 30 Jahren: Fahrer und Teams der Formel-1-Saison 1990

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Vor 30 Jahren: Fahrer und Teams der Formel-1-Saison 1990

Rückblick auf die Formel 1 vor 30 Jahren: Diese Fahrer und Teams bestritten die 16 Grands Prix der Motorsport-Saison 1990

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Die Formel-1-Saison 1990

Die Formel-1-Saison 1990
1/45

Foto: LAT Images

Der Start in die Formel-1-Saison 1990. 30 Jahre danach werfen wir einen Blick zurück auf Fahrer und Teams. Hier sind die Bilder von damals!

#1: Alain Prost (Ferrari)

#1: Alain Prost (Ferrari)
2/45

Foto: Sutton Images

Als Weltmeister war der Franzose von McLaren zu Ferrari gegangen und hatte dort prompt einen Aufschwung eingeleitet. Mit drei Siegen zu Saisonmitte etablierte sich Prost als Titelkandidat, scheiterte dann aber an Ayrton Senna im McLaren und wurde Zweiter.

#2: Nigel Mansell (Ferrari)

#2: Nigel Mansell (Ferrari)
3/45

Foto: Ercole Colombo

Der Brite machte im Stallduell gegen Alain Prost kaum einen Stich, schaffte mit dem Ferrari 641 aber immerhin einen Saisonsieg. Das ergab am Ende WM-Rang fünf.

#3: Satoru Nakajima (Tyrrell)

#3: Satoru Nakajima (Tyrrell)
4/45

Foto: Ercole Colombo

Mit drei sechsten Plätzen bei 15 Rennteilnahmen fuhr der Japaner auf Gesamtrang 15. Für größere Schlagzeilen sorgte indes sein Teamkollege.

#4: Jean Alesi (Tyrrell)

#4: Jean Alesi (Tyrrell)
5/45

Foto: Ercole Colombo

Führungsrunden und Platz zwei beim Auftakt in Phoenix, dazu ein weiterer zweiter Platz in Monte Carlo und noch einmal ein WM-Punkt in Imola: Alesi aus Frankreich war ein Senkrechtstarter der Saison 1990 und holte am Ende P9 in der WM.

#5: Thierry Boutsen (Williams)

#5: Thierry Boutsen (Williams)
6/45

Foto: LAT Images

Ein erster, ein zweiter und ein dritter Platz, dazu konstante Punkteergebnisse brachten dem Belgier 1990 die sechste Position in der Fahrerwertung ein.

#6: Riccardo Patrese (Williams)

#6: Riccardo Patrese (Williams)
7/45

Foto: Ercole Colombo

Der Italiener unterlag im Teamduell gegen Thierry Boutsen nur knapp und wurde WM-Siebter, kam aber ebenfalls auf einen Saisonsieg.

#7: David Brabham (Brabham)

#7: David Brabham (Brabham)
8/45

Foto: Ercole Colombo

Nur eine Zielankunft bei 14 Versuchen für den Sohn von Formel-1-Weltmeister Jack Brabham im Rennstall des Vaters. An die Erfolgsstory von "Black Jack" knüpfte David Brabham damit nicht an.

#7: Gregor Foitek (Brabham)

#7: Gregor Foitek (Brabham)
9/45

Foto: Rainer W. Schlegelmilch

Für zwei Rennen saß der Schweizer 1990 in einem Brabham-Boliden, sah aber in beiden Fällen nicht das Ziel und blieb punktelos.

#8: Stefano Modena (Brabham)

#8: Stefano Modena (Brabham)
10/45

Foto: Ercole Colombo

Er holte die einzigen Punkte des Jahres für das Team. Der Italiener punktete gleich beim Auftakt in Brasilien als Fünfter, danach gab es keine weiteren Top-6-Ergebnisse mehr.

#9: Michele Alboreto (Arrows)

#9: Michele Alboreto (Arrows)
11/45

Foto: Ercole Colombo

Ein neunter Platz war das höchste der Gefühle für den Italiener, der zwar mehrfach solide mitfuhr, aber die Top 6 im Rennen unterm Strich meist klar verfehlte. Von seinen Erfolgen der 1980er-Jahre war er so meilenweit entfernt.

#10: Alex Caffi (Arrows)

#10: Alex Caffi (Arrows)
12/45

Foto: LAT Images

Mehrere Top-10-Resultate und einmal Platz fünf in Monte Carlo. Der Italiener holte sich damit WM-Rang 16.

#10: Bernd Schneider (Arrows)

#10: Bernd Schneider (Arrows)
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Foto: Ercole Colombo

Der Deutsche, später Rekordchampion in der DTM, bestritt nur ein Rennen für das Team, verfehlte beim zweiten Einsatz die Qualifikation.

#11: Derek Warwick (Lotus)

#11: Derek Warwick (Lotus)
14/45

Foto: Ercole Colombo

Im britischen Traditionsteam erzielte Warwick einen fünften und einen sechsten Platz - und hatte mehr Ausfälle als Zielankünfte zu verzeichnen.

#12: Martin Donnelly (Lotus)

#12: Martin Donnelly (Lotus)
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Foto: Ercole Colombo

Bis zu einem schweren Unfall in Jerez war der Brite mehrfach in die Top 10 gefahren, dann war seine Saison vorzeitig beendet - und auch seine Formel-1-Karriere.

#12: Johnny Herbert (Lotus)

#12: Johnny Herbert (Lotus)
16/45

Foto: Ercole Colombo

Der Brite sprang für zwei Rennen als Ersatzmann ein, konnte aber keine Glanzpunkte setzen - Herbert fiel in beiden Grands Prix aus.

#14: Olivier Grouillard (Osella)

#14: Olivier Grouillard (Osella)
17/45

Foto: Ercole Colombo

Nur vier Mal in 16 Rennen schaffte es der Franzose als Alleindarsteller im Team überhaupt ins Ziel. Punkte gab es keine.

#15: Mauricio Gugelmin (Leyton House)

#15: Mauricio Gugelmin (Leyton House)
18/45

Foto: LAT Images

Platz sechs in Belgien bedeutete das einzige zählbare Ergebnis für den Brasilianer im March-Rennstall.

#16: Ivan Capelli (Leyton House)

#16: Ivan Capelli (Leyton House)
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Foto: Ercole Colombo

Seine Sternstunde der Saison 1990 kam beim Frankreich-Grand-Prix, denn Capelli fuhr dort als Zweiter auf das Podium. Auch für den Italiener blieb es bei diesem einzigen Top-6-Resultat. Damit belegte er P10 in der Gesamtwertung.

#17: Gabriele Tarquini (AGS)

#17: Gabriele Tarquini (AGS)
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Foto: Rainer W. Schlegelmilch

Warum der Italiener den Rekord für die meisten Nicht-Qualifikationen hält? Auch wegen 1990: Bei elf von 16 Rennen durfte er nicht starten, schaffte es nur einmal über die Distanz.

#18: Yannick Dalmas (AGS)

#18: Yannick Dalmas (AGS)
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Foto: Rainer W. Schlegelmilch

Gleiches Spiel beim Teamkollegen, denn auch Dalmas aus Frankreich scheiterte insgesamt elf Mal an der Qualifikationshürde.

#19: Alessandro Nannini (Benetton)

#19: Alessandro Nannini (Benetton)
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Foto: LAT Images

Er fuhr nicht auf Augenhöhe mit seinem Stallgefährten Nelson Piquet, aber immerhin drei Mal auf das Podium. Mit 21 Punkten kam der Italiener auf WM-Rang acht.

#19: Roberto Moreno (Benetton)

#19: Roberto Moreno (Benetton)
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Foto: Ercole Colombo

Als Ersatzmann von Alessandro Nannini nutzte Moreno seine Chance und erzielte mit P2 bei seinem ersten Benetton-Einsatz 1990 gleich einen Podestplatz.

#20: Nelson Piquet (Benetton)

#20: Nelson Piquet (Benetton)
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Foto: Sutton Images

Der Ex-Champion aus Brasilien führte hinter dem Spitzenduo das breite Formel-1-Mittelfeld an. Die letzten beiden Saisonsiege gingen an ihn, nebst WM-Rang drei.

#21: Emanuele Pirro (Scuderia Italia)

#21: Emanuele Pirro (Scuderia Italia)
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Foto: Ercole Colombo

Drei Zielankünfte unter ferner liefen, aber vor allem elf Ausfälle schaffte anschließend Pirro, ebenfalls aus Italien - im gleichen Auto.

#21: Gianni Morbidelli (Scuderia Italia)

#21: Gianni Morbidelli (Scuderia Italia)
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Foto: LAT Images

Eine Nicht-Qualifikation, ein 14. Platz. Das ist die Bilanz des Italieners bei seinen zwei Einsätzen für Scuderia Italia zu Saisonbeginn.

#22: Andrea de Cesaris (Scuderia Italia)

#22: Andrea de Cesaris (Scuderia Italia)
27/45

Foto: Ercole Colombo

Zwölf Ausfälle, eine Disqualifikation, eine Nicht-Qualifikation. Der Italiener erlebte eine Saison zum Vergessen und blieb ohne Punkte.

#23: Pierluigi Martini (Minardi)

#23: Pierluigi Martini (Minardi)
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Foto: LAT Images

Gleich beim Auftakt in Phoenix stand er überraschend in Reihe eins, schnupperte manchmal an den Punkterängen. Es reichte aber nicht zu WM-Zählern.

#24: Paolo Barilla (Minardi)

#24: Paolo Barilla (Minardi)
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Foto: Ercole Colombo

Vier Mal im Ziel, sonst nur Ausfälle und Nicht-Qualifikationen für den Italiener.

#24: Gianni Morbidelli (Minardi)

#24: Gianni Morbidelli (Minardi)
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Foto: Ercole Colombo

Zum Saisonende übernahm Morbidelli das Cockpit seines Landsmanns, fiel aber bei beiden Rennen aus.

#25: Nicola Larini (Ligier)

#25: Nicola Larini (Ligier)
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Foto: Ercole Colombo

Zweimal hätte er als Siebter fast gepunktet, mehr aber auch nicht. Bei nur drei Ausfällen in 16 Rennen kam nichts Zählbares rum für den Italiener.

#26: Philippe Alliot (Ligier)

#26: Philippe Alliot (Ligier)
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Foto: Ercole Colombo

Ähnlich lief es für den Teamkollegen aus Frankreich, der ebenfalls den Sprung in die Punkteränge verfehlte, allerdings deutlicher als Larini.

#27: Ayrton Senna (McLaren)

#27: Ayrton Senna (McLaren)
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Foto: Rainer W. Schlegelmilch

Für den Brasilianer war es das Jahr der Revanche. Nach dem verlorenen Titelkampf gegen Teamkollege Alain Prost durch die Kollision in Suzuka 1989 legte es Senna 1990 wiederum in Suzuka seinerseits auf eine Kollision an. Ergebnis: sein zweiter WM-Titelgewinn nach 1988.

#28: Gerhard Berger (McLaren)

#28: Gerhard Berger (McLaren)
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Foto: Ercole Colombo

Der Stallgefährte holte alleine sechs Siege, nur Berger selbst blieb 1990 ohne Rennerfolg. Immerhin: Zwei zweite Plätze, dazu drei Mal Dritter. Das bedeutete am Ende P4 in der WM, nur einen Punkt hinter Nelson Piquet.

#29: Eric Bernard (Larrousse)

#29: Eric Bernard (Larrousse)
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Foto: Ercole Colombo

Platz vier in Silverstone war eine kleine Überraschung. Zwei weitere sechste Ränge ergaben schließlich WM-Position 13.

#30: Aguri Suzuki (Larrousse)

#30: Aguri Suzuki (Larrousse)
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Foto: Ercole Colombo

Ausgerechnet bei seinem Heimrennen in Japan gelang Suzuki der ganz große Wurf mit Platz drei. Ebenfalls zwei sechste Plätze verhalfen ihm zu WM-Rang zwölf.

#31: Bertrand Gachot (Coloni)

#31: Bertrand Gachot (Coloni)
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Foto: Rainer W. Schlegelmilch

Der Belgier fuhr 1990 kein einziges Formel-1-Rennen, weil er jedes Mal schon im Qualifying oder gar im Vorqualifying scheiterte.

#31: Bertrand Gachot (Coloni)

#31: Bertrand Gachot (Coloni)
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Foto: Sutton Images

Dass Gachot mit zwei unterschiedlichen Fahrzeugen und unterschiedlichen Motorenmarken unterwegs war, änderte letztlich nichts an den Ergebnissen.

#33: Roberto Moreno (EuroBrun)

#33: Roberto Moreno (EuroBrun)
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Foto: Ercole Colombo

Für den Brasilianer lief zu Saisonbeginn fast nichts zusammen. Meist war schon nach dem Qualifying Schluss. Nur nicht in Brasilien mit P13 im Rennen.

#34: Claudio Langes (EuroBrun)

#34: Claudio Langes (EuroBrun)
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Foto: Ercole Colombo

14 Mal probiert, 14 Mal im Vorqualifying gescheitert. Die Lage für den Italiener war aussichtslos.

#35: Gregor Foitek (Onyx)

#35: Gregor Foitek (Onyx)
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Foto: Rainer W. Schlegelmilch

Ein siebter Platz, sonst viele Ausfälle und Nicht-Qualifikationen. Dann das vorzeitige Saisonende für ihn und das Team. Foitek kehrte der Formel 1 den Rücken.

#35: Stefan Johansson (Onyx)

#35: Stefan Johansson (Onyx)
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Foto: LAT Images

Er probierte es zwei Mal, danach war Schluss. Der Schwede kam jeweils nicht über die Qualifikation hinaus. Zu einer Fortsetzung kam es nicht, weil es Knatsch gab mit der Teamleitung.

#36: JJ Lehto (Onyx)

#36: JJ Lehto (Onyx)
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Foto: Ercole Colombo

Der Finne sah nur einmal die Zielflagge und wurde Zwölfter, fuhr sonst meist hinterher - und nach Ungarn gar nicht mehr, wie der gesamte Onyx-Rennstall.

#39: Gary Brabham (Life)

#39: Gary Brabham (Life)
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Foto: Sutton Images

Keine Chance für den nächsten Brabham-Sohn, auch nur einen Stich in der Formel 1 zu machen. Gary Brabham verpasste bei seinen beiden Versuchen die Qualifikation.

#39: Bruno Giacomelli (Life)

#39: Bruno Giacomelli (Life)
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Foto: Ercole Colombo

Mehr gab das Material nicht her, wie auch der italienische Nachfolger des Australiers bitter feststellen musste. Giacomelli scheiterte zwölf Mal an der Vorqualifikation.
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