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Vor dem Rennen: "Strategie und Tempo sprechen für Mercedes"

Sowohl Ferrari als auch Mercedes haben analysiert, dass ihre Rennpace in Relation zum Gegner besser ist als in Spa, recht haben kann in Monza aber nur einer ...

Charles Leclerc hat eine Woche nach seinem Formel-1-Premierensieg beim Grand Prix von Belgien gute Chancen, einen zweiten Sieg nachzulegen. Doch beim Ferrari-Heimspiel in Monza Formel 1 2019 (ab 14:40 Uhr live im Ticker) ist der Vorteil für die Scuderia nicht so groß wie zuletzt in Spa-Francorchamps. Weshalb zum Beispiel Nico Rosberg glaubt: "Für mich ist Lewis Hamilton der Favorit."

Für Leclerc sprechen die harten Fakten. 75 Prozent der letzten zwölf Italien-Grands-Prix wurden von der Pole-Position aus gewonnen. Obwohl Monza eine Strecke ist, auf der man durchaus überholen kann. Aber dafür braucht es Topspeed, und da ist Leclerc am besten aufgestellt. Im Qualifying wurde er mit 349,7 km/h Spitze "geblitzt". Da hat Hamilton ein Defizit von 7,2 km/h.

"Die waren das ganze Wochenende schnell", sagt Leclerc über die beiden hinter ihm lauernden "Silberpfeile". "Der Unterschied beim Topspeed ist nicht so groß wie in Spa. Es hat uns ein bisschen überrascht, dass sie im Freien Training auf den Geraden so schnell waren. Und im Qualifying war das nicht anders."

Mercedes fährt seit Spa mit der neuesten (und letzten geplanten für 2019) Motorenausbaustufe. Ferrari hat für Monza nachgezogen. Aber Leclerc ist bewusst, dass es kein Selbstläufer wird, das Heimrennen der Scuderia zu gewinnen: "Es wird sogar sehr, sehr schwierig. Weil sie schnell sind, erstens, und zweitens, weil Windschatten und DRS ein großer Vorteil sind."

 

Nur einer kann recht haben: Beide (relativ) besser als in Spa?

Aber: "Unser Renntempo ist viel besser als in Spa. Was das angeht, haben wir ein gutes Gefühl", ist Leclerc überzeugt. Mercedes-Teamchef Toto Wolff hält dagegen: "Ich glaube, wir sind in Monza viel konkurrenzfähiger als in Spa. Aus irgendeinem Grund liegt Monza unserem Paket besser, obwohl es hier der Papierform nach eigentlich schlechter gehen sollte."

Laut Berechnungen der Formel 1 ist Mercedes im durchschnittlichen Longrun-Tempo um eine Zehntelsekunde pro Runde schneller unterwegs als Ferrari. Der weitaus größere Vorteil könnte aber - wie schon in Spa - der Reifenverschleiß sein. Speziell gegen Ende der Stints müsste Hamilton gegenüber Leclerc im Vorteil sein.

"Wir haben zuletzt gesehen, dass am Ende die Rennpace entscheidend ist, und ich glaube, dass wir bei der Abstimmung des Autos für die Longruns gute Arbeit geleistet haben", behauptet Andrew Shovlin, der Einsatzleiter des Mercedes-Rennteams an der Strecke.

"Wir sind fest entschlossen, Ferrari alles abzuverlangen, und hoffentlich können wir sie daran hindern, das Rennen zu kontrollieren. Solange wir sie unter Druck setzen können, besteht die Möglichkeit, etwas über die Strategie zu erreichen. Der erste Stint wird zeigen, ob wir die Pace dazu haben", prognostiziert er.

Leclerc muss sich ohne Windschatten und DRS verteidigen

Leclerc weiß: "Es wird sehr schwierig, sie hinter uns zu halten. Zuerst brauchen wir einen guten Start, auch Seb, um eine Chance auf ein gutes Ergebnis zu haben. Unser Renntempo ist besser als in Spa. Dafür wirken sich aber Windschatten und DRS hier viel stärker aus. In Führung zu sein, ist da nicht die dankbarste Position."

Formel-1-Experte Rosberg, in Monza nie auf Pole, 2016 aber Sieger des Grand Prix von Italien, erwartet "auf jeden Fall ein aufregendes Rennen". Er vermutet: "Ich glaube, dass Mercedes im Rennen stärker sein wird. Es wird schwierig für Leclerc. Vor allem mit zwei Mercedes im Schlepptau, denn die können mit ihm spielen, was die Strategie betrifft."

"Sie könnten zum Beispiel Bottas früh reinholen, denn der Undercut ist in Monza sehr mächtig. Dann muss Leclerc den Undercut abdecken und auch reinkommen", analysiert er. "Aber Lewis können sie draußen lassen und sehr spät reinholen, sodass er Leclerc ganz am Ende des Rennens mit frischen Reifen attackieren kann. Das könnte ein denkbares Szenario sein."

"Das ist halt die Schwäche, wenn du ohne deinen Teamkollegen ganz allein da vorn bist", spielt er auf den vierten Startplatz für Sebastian Vettel an. Mercedes war an den Trainingstagen näher dran als in Spa, und dort hat Hamilton trotzdem beinahe gewonnen. Daher glaubt Rosberg: "Strategie und Tempo sprechen für Mercedes."

Mit Bildmaterial von LAT.

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