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Vorzug für Albon: Kwjat hat "kein Problem" mit Red-Bull-Entscheidung

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Vorzug für Albon: Kwjat hat "kein Problem" mit Red-Bull-Entscheidung
Autor:
Co-Autor: Scott Mitchell
29.08.2019, 15:22

Daniil Kwjat hat das Rennen um das zweite Red-Bull-Cockpit vorläufig verloren - Schon 2020 könnte sich für ihn und auch Pierre Gasly aber eine neue Chance ergeben

"In gewisser Weise" sei es für ihn schon eine Überraschung gewesen, dass Alexander Albon während der Sommerpause zu Red Bull befördert wurde, verrät Daniil Kwjat vor dem Großen Preis von Belgien in Spa. Der Russe lag im internen Toro-Rosso-Duell mit 27:16 WM-Punkten vorne und stand zudem beim Chaosrennen in Hockenheim als Dritter sensationell auf dem Podium.

Trotzdem entschied man sich bei Red Bull dazu, den kriselnden Pierre Gasly durch Albon zu ersetzen - und nicht durch Kwjat. "Ich verstehe es. Ich denke, sie haben ihre Gründe", erklärt der 25-Jährige jedoch und ergänzt: "Es war die Entscheidung von Red Bull. Die muss ich respektieren und akzeptieren. Daher habe ich keine Probleme damit. Außerdem sollten wir nicht vergessen, dass ich schon einmal bei Red Bull war."

"Das hat ganz sicher auch eine Rolle gespielt. Das hat man mir zumindest gesagt", verrät er und erklärt: "Mein Jahr war sehr stark. Das stand auch nie zur Diskussion. Aber sie haben noch andere Gründe. Ich denke, sie wollen Alex in einem konkurrenzfähigen Auto testen." Denn während Kwjat 2015 bereits eine komplette Saison für Red Bull gefahren ist, fährt Albon nun erstmals für ein Topteam.

Dabei geht es nicht nur um Sachen wie den reinen Speed. Man möchte auch schauen, wie Albon in der neuen Umgebung funktioniert. Das kann man bei Kwjat bereits ungefähr einschätzen, bei Albon hingegen noch nicht. Deshalb will sich Kwjat von der Entscheidung auch nicht herunterziehen lassen und erklärt selbstbewusst: "Mein Jahr war fantastisch. Ich schaue lieber darauf, als auf andere Dinge, die ich sowieso nicht kontrollieren kann."

Ziele ändern sich für Kwjat nicht

Über die Entscheidung, die ihm "wenige Stunden" vor der offiziellen Bekanntgabe mitgeteilt worden sei, sei er "nicht enttäuscht oder so", wie er betont. "Ich denke aktuell nicht zu sehr an die Zukunft", gibt er sich ganz entspannt. Auch seine Ziele für die laufende Saison ändern sich nicht. Für ihn mache es keinen Unterschied, dass er jetzt mit Gasly einen neuen Teamkollegen habe.

"Mein Job ändert such nicht wirklich. Es ist wichtig, weiter in jedem Rennen sein eigenes Ding so gut wie möglich zu machen", erklärt er. Sein Ziel sei es einfach, das Maximum aus jedem Rennen herauszuholen - unabhängig vom Teamkollegen. Mit dem habe er bislang übrigens nur "kurz" gesprochen. "Er ist heute ziemlich beschäftigt. Aber wir kennen uns sowieso", verrät er.

Zunächst einmal sind die beiden ohnehin nur Teamkollegen auf Zeit. Denn 2020 werden die Karten schon wieder neu gemischt. "Red Bull ist immer offen [für Veränderungen]", weiß Kwjat aus eigener Erfahrung und erklärt: "Wann auch immer jemand nicht performt, dann entsteht automatisch Druck. Besonders dann, wenn ein anderer im Juniorteam gute Leistungen zeigt. Das wird sich auch in den kommenden Monaten nicht ändern."

Situation auch für Albon "nicht leicht"

Daher sei es auch für Albon "nicht leicht", weil er in den kommenden neun Rennen abliefern muss. Sonst läuft er Gefahr, sein Red-Bull-Cockpit am Saisonende schon wieder zu verlieren. "Man kann nie wissen, was die Zukunft bringt", gibt sich Kwjat ganz entspannt und erinnert: "Ich darf nicht zu gierig werden, denn es ist unglaublich, dass ich überhaupt wieder in der Formel 1 fahre."

Er selbst mache sich daher keinen Druck. Der komme eher von den Medien, die ihn nach seinem Podium in Hockenheim teilweise schon zurück in den Red Bull schreiben und reden wollten. "Vielleicht gehen die Dinge etwas zu schnell. Red Bull hat ganz sicher einen eigenen Plan", erklärt er. Welche Rolle Kwjat darin spielt, wird sich in den kommenden Monaten klären.

Die Sommerpause sei für ihn auf jeden Fall erholsam gewesen. "Es war gut. Die üblichen Dinge, einfach die Batterien aufladen", berichtet der frischgebackene Vater. Auch der Nachwuchs habe ihm in den freien Tagen keinen Ärger bereitet. "Es ist nicht so schlimm, wie manche Leute denken", schmunzelt er. Dieser Satz trifft wohl auch auf seine aktuelle Situation in der Formel 1 zu.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber Ruben Zimmermann