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Vowles verrät: Sainz-Unfall in Monaco kostet Williams mehr als nur Punkte

Der Unfall von Carlos Sainz beim Großen Preis von Monaco 2026 hat für Williams teure Folgen: Das Team verliert nicht nur WM-Punkte, sondern auch viele Ersatzteile

Vowles verrät: Sainz-Unfall in Monaco kostet Williams mehr als nur Punkte

Carlos Sainz schied in Monaco nach einem Unfall vorzeitig aus

Foto: LAT Images

Der Unfall von Carlos Sainz beim Großen Preis von Monaco hat für Williams offenbar spürbare Konsequenzen: Neben den verlorenen WM-Punkten für den Spanier entstand auch ein erheblicher Schaden an seinem FW48, der vor dem nächsten Rennen in Barcelona zu einem Engpass bei den Ersatzteilen des Teams führt.

"Carlos war in einer Punkteposition", erinnert Williams-Teamchef James Vowles in seinem Format The Vowles Verdict und ergänzt: "Er hat keinen Fehler gemacht und ist völlig unverschuldet ausgefallen. Er wurde tatsächlich von zwei Autos getroffen - das ist ein doppelter Schlag."

Sainz wurde zunächst von Nico Hülkenberg in die Leitplanke katapultiert, anschließend auch noch von Franco Colapinto getroffen. "Nicht nur, dass wir die Punkte in Monaco verloren haben, der Schaden am Auto war auch erheblich", sagt Vowles. "Das wird etwas Zeit brauchen, bis wir unsere Ersatzteilbestände wieder aufgefüllt haben."

Doch schon an diesem Wochenende steht mit dem Großen Preis von Großer Preis von Barcelona-Katalonien bereits das nächste Rennen (alle Einheiten hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!) auf dem Programm. Zwar holte Williams in Monaco dank Alexander Albon immerhin vier Zähler, doch der Rückschlag für das Team wiegt schwer.

"In solchen Momenten ist es schwierig", gibt der erfahrene Teamchef zu. "In Monaco ist man, genau wie die Fahrer, komplett im Geschehen gefangen. Und wenn man dann ohne Punkte nach Hause geht, ist das extrem enttäuschend. Du weißt, dass die Performance da war und du nichts falsch gemacht hast. Aber das ist Motorsport."

Vowles warnt allerdings davor, die Emotionen zu stark mitzunehmen, und mahnt zur schnellen Aufarbeitung: "Wenn man diese Emotion länger als ein paar Stunden nach dem Rennen mitnimmt, schaut man zurück statt nach vorne", sagt der Brite. "Es ist passiert, daran kann niemand mehr etwas ändern."

"Unser Fokus muss jetzt darauf liegen, in Barcelona mit einem stärkeren Paket und einem besseren Auto zurückzukommen und mehr Performance abzuliefern. Emotional sollte man sich kurz Zeit für Frust nehmen, das Ganze einordnen, prüfen, ob wir etwas anders hätten machen müssen - und dann weitermachen."

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