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Warum Antonelli auf dem Podium in Miami keinen Champagner spritzte

Kimi Antonelli konnte seinen Sieg in Miami auf dem Podest nur mit einem alkoholfreien Getränk feiern

Warum Antonelli auf dem Podium in Miami keinen Champagner spritzte

Kimi Antonelli stand ohne alkoholisches Getränk auf dem Podest von Miami

Foto: LAT Images

Seinen dritten Grand-Prix-Sieg in der Formel 1 durfte Kimi Antonelli in Miami nicht mit Alkohol feiern. Auf dem Podium gab es für den 19-Jährigen eine eigene Flasche, völlig ohne Aufschrift des Champagner-Sponsors Moët. Der Grund dafür liegt in den lokalen Vorschriften für Alkohol.

In den Vereinigten Staaten von Amerika ist der Konsum von Alkohol erst mit 21 Jahren erlaubt. Dies gilt auch für den Bundesstaat Florida, in dem der Grand Prix von Miami Jahr für Jahr veranstaltet wird. Dementsprechend sind die Organisatoren auf den Fall der Fälle vorbereitet.

Der Ursprung dieser Grenze liegt im National Minimum Drinking Age Act von 1984. Dieses Dekret hielt alle Bundesstaaten der USA dazu an, das Mindestalter für den Erwerb und öffentlichen Besitz von Alkohol auf 21 Jahre anzuheben. Wäre dies nicht passiert, so hätten Bundesstaaten mit erheblichen Kürzungen ihrer Fördermittel für den Highway-Ausbau rechnen müssen. Mit Louisiana folgte 1987 der letzte Bundesstaat dieser Vorgabe.

Gewohntes Bild bei Antonelli

Das Bild eines mit alkoholfreiem Getränk feiernden Kimi Antonelli gab es bereits vor dem Rennen in Miami zu sehen. Beim Großen Preis von Japan hatte der Italiener, genauso wie beim Formel-1-Comeback aus der Zwangspause, eine ähnlich unauffällige Flasche in den Himmel von Suzuka gereckt. Im Land der aufgehenden Sonne liegt das Mindestalter für den Alkoholkonsum bei 20 Jahren.

Notiz am Rande: Trotz der Einschränkungen rund um das Thema Alkohol dürfte nach seinem Sieg in Miami das eine oder andere Foto von Antonelli auftauchen, in dem er eine Flasche mit Moët-Schriftzug durch das Fahrerlager trägt. Immerhin hat Mercedes als siegreicher Konstrukteur auch eine eigene Flasche erhalten.

In Saudi-Arabien, Katar oder Abu Dhabi müssen nicht nur Youngster wie Antonelli auf den Genuss des Podest-Klassikers verzichten. Schließlich wird bei Rennen im Nahen Osten aus religiösen und kulturen Gründen auf Alkohol verzichtet. Stattdessen feiern die Formel-1-Fahrer hier fernab vom Alter mit Rosenwasser.

Mit dem Sieg in Miami konnte Antonelli seine WM-Führung auf 20 Punkte ausbauen. Während auf dem Konto des Italieners 100 Punkte zu finden sind, steht Teamkollege George Russell mit 80 Punkten auf dem zweiten Platz. Dessen Wochenende verlief alles andere als sauber und ermöglichte Antonelli den nächsten Schritt in Richtung einer potenziellen Weltmeisterschaft.

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