Warum Arvid Lindblad bei Racing Bulls "ein bisschen" an Isack Hadjar erinnert
Arvid Lindblad kann bei Racing Bulls offenbar auf Anhieb überzeugen - Teamchef Alan Permane und Technikchef Tim Goss zeigen sich gleichermaßen beeindruckt
Arvid Lindblad konnte beim Shakedown in Barcelona überzeugen
Foto: Getty Getty
Racing-Bulls-Pilot Arvid Lindblad ist in dieser Saison der einzige Rookie im Starterfeld. Der 18-jährige Brite mit schwedischen Wurzeln tritt die Nachfolge von Isack Hadjar an, der an die Seite von Max Verstappen zu Red Bull wechselt. Damit verlieren die Racing Bulls zwar einen talentierten Youngster, erhalten jedoch adäquaten Ersatz.
Denn Lindblad, der 2026 neben Liam Lawson antreten wird, wusste bereits beim Shakedown in Barcelona zu überzeugen. "Ich bin von beiden sehr beeindruckt", betont Racing-Bulls-Teamchef Alan Permane gegenüber F1.com, insbesondere mit Blick auf den Neuling: "Er ist sehr ruhig, sehr cool, und nichts scheint ihn aus der Fassung zu bringen."
"Er ist ein bisschen so, wie ich Isack letztes Jahr beschrieben habe", ergänzt der Franzose. "Er will einfach lernen, er will so viele Informationen wie möglich aufsaugen. Er stellt sehr, sehr viele Fragen, bittet um jede Menge Rat - wie sollte er dies machen, wie sollte er das machen?"
"Und natürlich unterstützen wir ihn dabei auf ganzer Linie", betont der Racing-Bulls-Teamchef, der sein Team für die kommende Saison gut aufgestellt sieht. "Das Wichtigste, nämlich die Pace, sieht so aus, als wäre sie da. Die beiden Jungs sind sich sehr ähnlich, bislang also alles gut."
Auch Technikchef Tim Goss ist "wirklich beeindruckt"
Tim Goss, Chief Technical Officer bei Racing Bulls, schließt sich der Einschätzung seines Teamchefs an. "Er ist wirklich ruhig, wirklich professionell, sein Feedback ist sehr direkt", sagt der Brite. "Für jemanden in diesem Alter ist das wirklich, wirklich beeindruckend."
"Seine Zeit im Auto diente im Grunde nur dazu, sich mit dieser Art von Auto vertraut zu machen", erklärt Goss. "Sie sind sehr, sehr unterschiedlich - nicht nur im allgemeinen Fahrverhalten, sondern auch darin, wie man mit der Energie und dem Energiemanagement umgehen muss."
"Und er war dabei einfach extrem cool, ruhig und professionell", verrät der Technikchef. "Während wir uns an die Balance des Autos herantasten, war sein Feedback einfach, klar und präzise. Wir sind also wirklich, wirklich beeindruckt von ihm."
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