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Warum Charles Leclerc die neuen Autos anders bewertet als viele Fahrerkollegen

Auch Charles Leclerc gibt offen zu, dass die Formel-1-Autos für die Saison 2026 nicht den größten Spaß machen - Warum der Ferrari-Pilot trotzdem Freude daran findet

"Nicht das spaßigste Auto": Wie Charles Leclerc trotzdem seinen Spaß findet

Auch Ferrari-Pilot Charles Leclerc übt leichte Kritik an der neuen Formel 1

Foto: LAT Images

Die Kritik der Formel-1-Piloten an den neuen Autos für die Saison 2026 reißt nicht ab: Vor allem Lewis Hamilton und Max Verstappen nahmen bisher kein Blatt vor den Mund. Jetzt meldet sich auch Ferrari-Pilot Charles Leclerc mit seinen Eindrücken zu Wort. "Es ist nicht das spaßigste Auto", sagt der Monegasse.

Ganz so klar wie seine Vorgänger formuliert Leclerc seine Meinung allerdings nicht. "Also, es macht nicht den meisten Spaß, den ich je beim Fahren eines Autos hatte, aber so ist es eben", fügt der Ferrari-Pilot hinzu und erklärt: "Ich finde den Spaß auf eine andere Art."

"Ich denke, die Herausforderung, dieses komplett neue System wirklich zu entwickeln, ist an sich schon etwas, das mir Freude bereitet und das ich sehr interessant finde. Dabei finde ich irgendwie Spaß daran, einfach verschiedene Dinge zu erleben - Dinge, die in der Vergangenheit vielleicht nicht funktioniert hätten."

Mit neuen Autos kann man "extremer fahren"

"Jetzt, wo alles anders ist, ist es cool, ein bisschen außerhalb der gewohnten Bahnen zu denken und andere Wege zu finden, um die Leistung des Autos zu maximieren", sagt der 28-Jährige, ehe er die Sache noch einmal klarstellt: "Das tatsächliche Fahrvergnügen ist anders."

Den größten Vorteil sieht Leclerc in Gewicht und Agilität: "Das Gewicht, das spürt man definitiv", betont er. "Das Auto ist ein bisschen lebendiger, und das Handling, man kann viel mehr mit dem Auto spielen, und man hat ein sehr direktes Heck."

"Letztes Jahr, erinnere ich mich, war es wegen des Gewichts etwas schwieriger, das zu kontrollieren", blickt der Ferrari-Pilot zurück. "Ich mochte schon immer übersteuernde Autos, aber bei diesen Autos habe ich das Gefühl, dass man damit ein bisschen extremer fahren kann."

"Anteil reinen Fahrens ist bisschen geringer"

Doch das neue Energiemanagement schmälert diese Vorteile. "Es gibt ein bisschen weniger Angriffslust, was ich an den vorherigen Formel-1-Autos geliebt habe", räumt Leclerc ein. "Als Formel-1-Fahrer muss man sich generell immer anpassen und seinen Fahrstil ändern."

"Dieses Jahr ist die Veränderung größer, als wir es aus der Vergangenheit gewohnt waren. Der Anteil reinen Fahrens ist ein bisschen geringer. Jetzt geht es mehr darum, über alles andere nachzudenken, was man im Auto beachten muss, um alle Systeme zu maximieren."

Charles Leclerc

Charles Leclerc hält sich mit seiner Kritik etwas zurück

Foto: LAT Images

"Man muss also viel aktiver nachdenken als früher", erklärt Leclerc über die besonderen Herausforderungen zu Beginn der Saison 2026: "Wir kämpfen alle darum, die Last eher auf das System als auf den Fahrer zu verlagern."

"Das ist im gesamten Fahrerlager unterschiedlich, und wir hatten alle unterschiedliche Ansätze ... was ich als Fahrer brauche und was ich lieber nicht beachten würde, weil es einfach zu schwierig ist, es als Mensch zu optimieren - ohne alle Sinne, die das Auto vielleicht hat. Es ist also ein Balanceakt, aber interessant, weil wir definitiv stark in diesen Prozess involviert sind."

Überholmanöver aktuell noch "extrem schwierig"

Beim Thema Überholen teilt Leclerc die allgemeine Einschätzung: Die Manöver könnten schwieriger werden, weil der Overtake-Mode der Antriebseinheit das bisherige DRS ersetzt. Wie Pierre Gasly bereits erklärte, kostet das, was früher "sieben Zehntel umsonst" brachte, jetzt einen Preis in Bezug auf die Energie.

"Wir haben es geprüft, und ich teile die Meinung meiner Kollegen", sagt Leclerc im Gespräch mit Motorsport.com, einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com. "Im Moment finde ich es extrem schwierig, Überholmanöver durchzuführen."

"Aber es könnte sich mit der Zeit verbessern, wie wir solche Situationen managen - aber es hat immer einen Preis, wenn man überholen muss, und der Preis ist jetzt deutlich höher als früher. Deshalb ist es sehr schwierig, ein Überholmanöver durchzuführen und dann davonzuziehen, wie es im letzten Jahr der Fall war. Das ist knifflig."

Charles Leclerc glaubt an "Chaos" in Australien

Der Wegfall der MGU-H macht auch den Startvorgang komplizierter, was bei den ersten Rennen zu brenzligen Situationen führen könnte. "Ja, ich erwarte etwas Chaos", gesteht Leclerc. "Wie wir gerade gesagt haben, wird Überholen eine große Herausforderung sein."

Der Ferrari-Pilot ergänzt, dass noch viele Unklarheiten bestehen: "Ja, wir versuchen, so viele Situationen wie möglich zu simulieren, aber nichts kann die Unvorhersehbarkeit eines Rennstarts wirklich nachbilden. Man hat die Kontrolle über seine Linie, die Fahrweise, die Geschwindigkeit nicht mehr vollständig, weil man ein bisschen in den Händen der Konkurrenz ist - aber das gilt für alle."

"Es gibt also viele Fragezeichen, und ich denke, der Start ist eines davon", sagt Leclerc. "Wir arbeiten stark daran, wie alle, aber es ist einer dieser kritischen Momente eines Rennens, und beim ersten Start der Saison könnten einige Überraschungen auftreten."

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