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Warum Daniel Ricciardo in Melbourne manchmal schlapp war

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Warum Daniel Ricciardo in Melbourne manchmal schlapp war
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
01.03.2020, 13:11

Daniel Ricciardo will sich beim Formel-1-Auftakt 2020 weniger mit Nebenevents beim Heimrennen auseinandersetzen - Sind sie schuld an seiner dürftigen Bilanz?

Alle Jahre wieder grüßt das Heimrennen. Im Falle von Daniel Ricciardo gilt das bereits für den Saisonauftakt. "Eine Hassliebe", wie er gesteht. So hatte es seinerzeit auch Mark Webber formuliert, auf den er sich dabei bezieht. Denn die vielen Nebenkriegsschauplätze neben dem eigentlichen Rennen im Albert Park haben bereits an seinen Kräften gezehrt.

"Es ist toll, ein Heimrennen fahren zu können. Aber gleichzeitig ist es so intensiv, dass man das Gefühl hat, dass es einem etwas nimmt. Weil man so viele andere Verpflichtungen hat und voll im Rampenlicht steht."

Was es einem nimmt? Dazu muss man den Saisonaufbau verstehen, der unmittelbar nach der Weihnachtspause beginnt: "Ab dem 2. oder 3. Januar bereiten wir uns mental und körperlich auf diesen Moment vor - auf das erste Rennen. Dazu gehören auch die Testwochen in Barcelona."

"Vieles [an einem Heimrennen] ist positiv. Man kann nicht alles von sich wegschieben, weil jeder Interesse an einem hat - normalerweise auf positive Weise. Aber letztlich nimmt es einem doch ein Prozent hier und ein Prozent da, wenn man mit Nebentätigkeiten beschäftigt ist. Das ist ein bisschen frustrierend."

Ist der Fallschirmsprung die Lösung?

Im Vorjahr fuhr er sich gleich beim Start den Frontflügel ab und gab das Rennen kurz nach Halbzeit auf. "Der ganze Trubel hat natürlich dazu beigetragen, ohne dass ich ihm jetzt die Schuld geben möchte", findet der 30-Jährige, "Aber war ich vollkommen klar im Kopf, als ich am Sonntag ins Rennen gestartet bin? Nein."

Auch insgesamt betrachtet ist seine Melbourne-Bilanz ausbaufähig: 2014 holte er für Red Bull seinen einzigen Podiumsplatz beim Heimrennen mit Platz zwei, wurde aber aufgrund des damals neuen Benzindurchflussmengenmessers umgehend disqualifiziert. So bleiben zwei vierte Plätze das höchste der Gefühle. Dreimal schied er bereits vor heimischer Kulisse aus, hinzu kommen ein sechster und ein neunter Platz.

Deshalb kündigt er an, 2020 beim Heimrennen "weniger tun" zu wollen. "Ich werde einfach nur genug machen, dass ich so behandelt werde wie jeder andere Fahrer in dieser Woche. So kann ich hoffentlich die Saison in den Punkten starten und ihr könnt etwas Positives über mich schreiben."

Wie er dem Trubel entgehen will? Einen - nicht ganz ernst gemeinten - Plan hätte er: "Ich werde Freitagvormittag mit dem Fallschirm abspringen. Zu Weihnachten habe ich ein Ticket dafür geschenkt bekommen. Mein Plan ist, einfach perfekt ins Cockpit zu gleiten. Das wäre doch cool. Die Medien würden es lieben!"

Mit Bildmaterial von LAT.

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