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Warum der frühe Shakedown-Termin für Audi so wichtig war

Audi konnte als erstes Formel-1-Team mit seinem neuen Auto für 2026 auf die Strecke gehen: Für den Neuling war das ambitionierte Projekt enorm wichtig

So hat Audi das Shakedown-Rennen 2026 gewonnen

Audi konnte als erstes Team 2026 einen Shakedown absolvieren

Foto: Audi

Als Audi am 9. Januar auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya zum Shakedown seines neuen R26 ausrückte, setzte der Hersteller ein gewaltiges Ausrufezeichen, indem es als erstes Team überhaupt sein 2026er-Auto auf die Strecke brachte.

Es war keine kurzfristige Entscheidung, das Auto zu seinem ersten Einsatz ausrücken zu lassen, vielmehr war dies laut Technikchef James Key seit rund 18 Monaten in Planung. Entsprechend hatte das Team sichergestellt, dass alle Design- und Fertigungsziele darauf ausgerichtet waren, das Auto in der ersten vollen Januarwoche zum Laufen zu bringen.

Für Audi war das von großer Bedeutung: Während das Team unter seiner früheren Sauber-Identität seit Langem in der Formel 1 dabei war und über enorme Datenmengen zu jedem Kurs verfügte, galt dies nicht für den Motorenbereich. Daher musste das Team zunächst einen Referenzpunkt für die neue Power-Unit sammeln, um Vergleichswerte zu haben.

Obwohl das Auto beim Shakedown nur 50 Kilometer absolvierte, verschaffte es dem Team einen enormen Schub: Das Auto funktioniert.

Keine kurzfristige Entscheidung

Und auch wenn die Versuchung durchaus da war, die Entwicklung um ein paar Wochen nach hinten zu schieben - das Team hätte das Auto erstmals bei der gemeinsamen Shakedown-Veranstaltung der Formel 1 auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya in der Garage starten können - war Key der Meinung, dass ein früher Einsatz die beste Lösung sei.

"Das war eine Entscheidung, die vor etwa 18 Monaten getroffen wurde, also wussten wir irgendwie, dass das kommt", erklärt Key beim Audi-Launch in Berlin. "Das war keine Last-Minute-Sache. Aber nein, wir wollten - als einer von nur zwei Neulingen mit diesem Projekt - unbedingt eine Referenz auf der Strecke haben."

"Und wir haben uns mit unseren Kollegen der Power-Unit darauf geeinigt, so schnell wie möglich auf die Strecke zu gehen. Das Problem dabei ist: Wenn man sich anschaut, wie der Entwicklungsprozess dieser Autos verlaufen ist, war aus Sicht der technischen Regeln beim Chassis alles spekulativ bis zum 1. Januar, als wir mit der Aerodynamik beginnen durften."

"Natürlich definiert die Aero das Auto. Man startet extrem spät damit, wirklich festzulegen, wie alles aussehen muss. Also willst du so lange wie möglich entwickeln, aber dann fährst du eben sehr früh", so Key.

"Alles wurde über den Winter extrem komprimiert. Es war ein sehr intensives Jahr für uns. Aber wir wollten diesen Referenzpunkt auf der Strecke haben, und das hat mit der Power-Unit auch erfolgreich geklappt, was tatsächlich großartig ist."

Bortoleto-Crash in Brasilien ein Rückschlag

Key sagt, dass das Team möglicherweise ein paar Tage früher als geplant auf die Strecke gegangen sei - trotz der überraschenden Auswirkungen von Gabriel Bortoletos Brasilien-Crashs 2025, die drohten, Zeit im Aufbauprozess zu kosten.

Natürlich - und ohne hier in Übertreibungen zu verfallen - hätten Bortoletos zwei Einschläge in die Mauern bei seinem Heim-Grand-Prix Audis Gesamtchancen für 2026 realistisch gesehen nicht gefährdet. Aber sie hätten den Test zumindest ein wenig nach hinten schieben können.

Gabriel Bortoleto (Sauber C45) verunfallt im Formel-1-Sprint von Brasilien 2025

Der Unfall von Bortoleto in Brasilien sorgte für Schwierigkeiten

Foto: LAT Images

Nach dem Crash des Brasilianers im Sprintrennen und einem weiteren im Grand Prix musste Sauber seine Fertigung wieder hochfahren, um Teile für 2025 nachzuproduzieren und die Lager aufzufüllen - was wiederum Zeit bei der Herstellung der 2026er-Teile kostete.

"Das hatte Auswirkungen, weil wir Teile für dieses Auto herstellen mussten. Das war unglücklich, aber auch hier hat das Team Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um das wieder aufzufangen", betont Key. "Wir mussten neue Flügel bauen, während wir gleichzeitig am anderen Auto gearbeitet haben."

Audi nach frühem Shakedown mit Vorsprung

"Und ich glaube, das Team ist so motiviert von den Möglichkeiten, die sich ihnen jetzt bieten - mit den Investitionen, die wir bekommen, mit dem zusätzlichen Personal. Dinge wie das hier sind für sie nicht einfach, aber sie wollen es tun. Sie wollen die extra Stunden machen, um sicherzustellen, dass wir unsere Termine einhalten."

Auch für Teamchef Jonathan Wheatley war der frühe Shakedown ein "extrem ehrgeiziges" Projekt. "Und ich denke, das unterstreicht den Ehrgeiz", betont er. "Ich glaube, wir waren anderen Teams auf der Strecke ein gutes Stück voraus. Und ich denke, das war auch nötig, denn das sind unglaublich komplizierte Autos. Es ist nicht mehr so, wie ein Rennwagen früher einmal war", sagt er.

"Wir waren dabei nicht im Geringsten an der Performance interessiert. Es ging vielmehr um die Systeme, die Funktionalität und die Kommunikationschecks - und da haben wir viele Haken hinter unsere Ziele setzen können", sagt er und betont: "Ich denke, das hat uns einen Vorsprung verschafft."

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